Plattform intern: Pinterest Analytics

Pinterest AnalyticsIn unserer Reihe der Plattform internen Analytics werfen wir nach den Twitter Analytics in diesem Beitrag nun einen genaueren Blick auf die Pinterest Analytics. 150 Millionen Menschen nutzen Pinterest als App oder online regelmäßig. Zwei Drittel dieser Nutzer sind unter 40 Jahre alt und sie sind überwiegend weiblich. Unglaubliche 87 % der Pinterest-Nutzer haben bereits etwas gekauft, weil sie es auf Pinterest gesehen haben. Dabei bietet Pinterest Unternehmen schon seit Längerem Informationen über die Reichweite und Performance des eigenen Pinterest-Kanals.

Seit dem 1. Februar 2014 sammelt Pinterest Profil- und Klickdaten – immer ab dem Zeitpunkt der Umstellung auf ein Unternehmensprofil. Vor Kurzem sind darüber hinaus auch Statistiken für Einzelpins hinzugekommen. Damit liefert Pinterest noch bessere Informationen über den eigenen Kanal.

Pinterest Analytics einrichten

Wer die Pinterest Analytics nutzen möchte, muss dafür zunächst ein Unternehmensprofil einrichten. Dies ist für neue Pinterest-Accounts möglich, aber auch bestehende Profile können in einer Unternehmenskonto umgewandelt werden.

Registriert man ein neues Pinterest-Konto, kann man dieses direkt als Business-Profil anlegen.

Pinterest Analytics: Neues Konto erstellen

Neues Konto erstellen

Ein bestehendes Pinterest-Profil in ein Unternehmenskonto kann man über das erweiterte Menü auf dem eigenen Profil umstellen. Hier muss man lediglich den Menüpunkt “Unternehmenstools nutzen” auswählen und wird dann durch die Umwandlung geleitet.

Pinterest Analytics: Auswahl zur Umwandlung in ein Unternehmensprofil

Auswahl zur Umwandlung in ein Unternehmensprofil

Pinterest Analytics: Daten für die Umwandlung hinterlegen

Daten für die Umwandlung hinterlegen

Tipp: Da sich bei der Umwandlung in ein Unternehmensprofil unter Umständen der Kontoname ändert (vom persönlichen zum Unternehmensnamen), schlägt Pinterest in einigen Fällen auch eine Änderung der Profil-URL vor. Wer diese URL-Änderung nicht möchte, sollte bei der Umstellung darauf achten, die alte URL einzugeben. Auf die Umwandlung hat dies keinen Einfluss. (Ansonsten kann man die URL aber auch nachträglich in den Profil-Einstellungen im Bereich Profil anpassen.)

Pinterest Analytics: Website in den Profil-Einstellungen aktualisieren

Website in den Profil-Einstellungen aktualisieren

Mit der Einrichtung des Unternehmenskontos sind die Pinterest Analytics direkt verfügbar. Sie erscheinen als neuer Menüpunkt neben der Suche und sind auch unter https://analytics.pinterest.com/ abrufbar.

Pinterest Analytics: Analytics in der Navigationsleister

Analytics in der Navigationsleister

(Leider liefern die Pinterest Analytics keine Statistiken rückwirkend. Die Daten werden erst ab dem Zeitpunkt der Umstellung auf das Unternehmenskonto erfasst.)

Im Fokus bei den Pinterest Analytics: Reichweite und Interaktionen

Die Pinterest Analytics gliedern sich in vier unterschiedliche Bereiche:

  • Overview zeigt die Schnellübersicht mit einer Kurzzusammenfassung zur Reichweite und Interaktionen des eigenen Pinterest-Kanals in den letzten 7 Tagen sowie einer Liste der erfolgreichsten Pins der letzten 30 Tage.
  • Profile liefert Daten zum Pinterest-Profil.
  • People you reach liefert Insights zu den erreichten Nutzern.
  • Und unter Website lassen sich Statistiken über die Klicks und gespeicherte Pins von der eigenen Website nachverfolgen, sofern das Pinterest-Profil auch mit der eigenen Website verknüpft ist.

Diese vier Bereiche sind über das Drop-Down-Menü unter Analytics erreichbar.

Pinterest Analytics: Übersichtsseite der Pinterest Analytics

Übersichtsseite der Pinterest Analytics

Bereits aus der Übersicht lassen sich erste Erkenntnisse gewinnen – insbesondere, wenn man einen regelmäßigen Blick darauf wirft. Auch bei einer Änderung der Pinterest-Strategie lassen sich die Auswirkungen auf Interaktionen und Reichweite bereits in der Übersicht ablesen.

Interessant ist dabei, dass Pinterest in allen Bereichen auf die tatsächliche Reichweite (in Form von Impressions und Nutzern) sowie auf Interaktionen setzt, nicht aber auf die theoretische Reichweite als Größe der eigenen Community auf Pinterest. So lässt sich die Entwicklung der Abonnenten des eigenen Profil bzw. der eigenen Boards nicht in den Pinterest Analytics nachverfolgen.

Die wichtigsten Kennzahlen der Pinterest Analytics

Zu den relevantesten Kennzahlen, die die Pinterest Analytics liefern, gehören zweifelsohne die Impressions. Diese werden für den gesamten Kanal sowie für einzelne Pins ausgegegeben. Als Impression zählt dabei, sobald ein Pin im Feed, in den Suchergebnissen oder auf einer Kategorien-Seite bzw. einem Board angezeigt wurde.

Als Saves werden die sogenannten Repins ausgegeben, also wenn jemand Ihren Pin in einem eigenen Board speichert. Über diese Repins verbreiten sich Inhalte auf Pinterest weiter … und das – im Gegensatz zu vielen anderen Plattformen – auch noch lange nach der ursprünglichen Veröffentlichung des Pins.

Als Clicks wertet Pinterest die Klicks auf einen Pin, die auf die im Pin verlinkte Website führen. Insbesondere für Unternehmen, die Pinterest nutzen, um Menschen auf die eigene Website, das Blog oder den Shop zu lotsen, ist dieser Wert besonders spannend.

Als Viewer zählt Pinterest jeden Nutzer, der mindestens einen Pin gesehen hat.

Als Engaged werden alle Nutzer zusammengefasst, die auf irgendeine Weise mit Pins des untersuchten Profils interagiert haben. Dies können Likes, Repins, Klicks oder auch das Weiterteilen eines Pins über andere Kanäle (z. B. Facebook, Twitter, E-Mail) sein.

Hat man die eigene Website mit Pinterest verknüpft, zeigen die Pinterest Analytics auch an, wie oft Pins direkt von der Website aus gepinnt werden – über den Pin-Button auf der Website, über die Pinterest-Browser-Erweiterung oder als gespeicherter Direktlink. Dies wird als Original Pins erfasst.

Mit den Pinterest Analytics die Performance des eigenen Profils verfolgen

Pinterest Analytics: Profil-Performance nach Impressions

Profil-Performance nach Impressions

Zum eigenen Profil liefern die Pinterest Analytics einen Überblick über Impressions, Saves und Klicks. Zwischen diesen Bereichen kann man über die Navigation wechseln. Für die Kennzahlen wird jeweils der Verlauf für einen ausgewählten Zeitraum angegeben sowie die besten Pins und die erfolgreichsten Boards. (Hinweis: Pins und Boards zeigen Daten für die letzten 30 Tage – unabhängig vom ausgewählten Zeitraum.)

Die Profil- und Interaktions-Metriken Impressions, Saves und Klicks werden für den gewählten Zeitraum dabei auch unterschieden zwischen der Anzahl der Interaktionen und die Anzahl der Nutzer, die diese Interaktionen durchgeführt haben – also. z. B. Impressions und Viewers. Für den gewählten Zeitraum wird darüber hinaus auch der Durchschnitt der Interaktions- und Reichweitenwerte gebildet. Ein Prozentwert gibt die Entwicklung zum vorherigen Vergleichszeitraum an. Damit bietet diese Ansicht ebenfalls einen schnellen Überblick über die Entwicklung des eigenen Kanals.

Was bisher leider nicht ganz so gut umgesetzt ist, ist die Auswahl des Zeitraums. Standardmäßig werden die letzten 14 Tage angezeigt. Per Schnellauswahl kann man den Zeitraum zusätzlich für die letzten 7 Tage sowie die letzten 30 Tage auswählen. Will man aber einen längeren Zeitraum, z. B. für das letzte Jahr, muss man sich Monat für Monat durch die Datumsauswahl zeitlich erst zurück klicken und dann wieder vorwärts, um zurück zum aktuellen Monat zu kommen. Eine manuelle Eingabe des Datums ist leider bisher nicht möglich, wäre aber sehr wünschenswert. Zudem lässt sich das Datum nicht global für alle Bereiche der Pinterest Analytics auswählen, sondern muss für jede Datenansicht einzeln angepasst werden. (Immerhin merkt sich Pinterest dann die Auswahl in der aktuellen Session, so dass man zwischen den einzelnen Bereichen hin- und herspringen kann und der ausgewählte Zeitraum erhalten bleibt.)

Pinterest Analytics: Impressions in unterschiedlichen Zeiträumen

Impressions in unterschiedlichen Zeiträumen

Bei der Anpassung des Zeitraums ändern sich entsprechend die angezeigten Durchschnittswerte. Bewegt man die Maus über das Liniendiagramm, erscheinen zudem die Details für den jeweiligen Tag.

Die einzelnen Daten lassen sich über das Auswahlmenü “All apps” auch noch einmal für unterschiedliche Endgeräte herunterbrechen. So lässt sich beispielsweise analysieren, ob mehr Interaktionen über mobile oder Desktop-Geräte erfolgen. Besonders spannend ist dies natürlich für die Klicks zurück auf die eigene Website.

Pinterest Analytics: Auswahl des Endgeräts

Auswahl des Endgeräts, rechts daneben Button für den Datenexport

Leider ist hierbei aber kein Vergleich der unterschiedlichen Gruppen direkt über die Pinterest Analytics möglich. Jedes Endgerät (iPhone, iPad, Android Phone, Android Tablet, Web und Mobile Web) lässt sich nur einzeln betrachten. Um die Werte in einer Übersicht vergleichen zu können, müsste man die Daten für jede einzelne Gerätekategorie exportieren und dann in Excel zusammenführen.

Der Datenexport erfolgt über den “Export Data”-Button oben links für den ausgewählten Zeitraum als CSV-Datei. Diese Datei enthält bereits alle Interaktions-Metriken und liefert darüber hinaus auch die Zahl der Close-Ups, also wie oft und wie viele Nutzer einen Pin vergrößert haben. Außerdem weist Pinterest in den exportierten Daten die Close-Up-Rate sowie die Click-Through-Rate aus.

Zudem enthält die exportierte CSV-Datei die Liste der 50 erfolgreichsten Pins und der 50 erfolgreichsten Boards der letzten 30 Tage.

Die insgesamt erfolgreichsten Pins findet man über die Navigation unter All Time. Diese Übersicht zeigt die besten Pins unterteilt nach

  • Pins, die am häufigsten weiter gepinnt wurden (Most Saves) – hierbei werden laut Pinterest übrigens alle Pins seit Einrichtung des Kontos betrachtet
  • Pins, die in der Pinterest-Suche sehr gut ranken (Best in search)
  • und sogenannte Power Pins, die häufig weiter gepinnt, geteilt und geklickt werden (ebenfalls seit Einrichtung des Kontos).
Pinterest Analytics: Beste Pins aller Zeiter

Beste Pins aller Zeiten

Angezeigt werden jeweils die Top 10 Pins. Über “Show More” lässt sich die Anzeige auf 50 Pins erweitern. Leider werden hier keine Details angegeben, so dass nicht ersichtlich ist, wie genau die einzelnen Pins performen. Über die Exportfunktion (“Export Data”) können diese Listen ebenfalls als CSV gespeichert werden.

Insbesondere die Pins, die gut in der Suche ranken, helfen dabei, auch andere Pins für die Suche zu optimieren. Da Pins kein Verfallsdatum haben, lohnt es sich, auch die Beschreibung für ältere Pins nachträglich zu ändern, um damit mehr Nutzer zu erreichen.

Einblick in die eigene Community mit den Pinterest Analytics

Neben den Interaktions- und Reichweitenzahlen liefert Pinterest auch Insights zu den Nutzern, die Pins bzw. Boards gesehen oder mit den Inhalten interagiert haben – also gewissermaßen der eigenen Community auf Pinterest. Diese lassen sich unter “People you reach” einsehen.

Unterteilt werden diese Community-Daten zunächst nach Demographie und Interessen.

Unter “Demographics” finden sich die durchschnittlich in einem Monat erreichten Nutzer sowie die durchschnittliche Anzahl der Nutzer, die mit den Inhalten interagiert haben. Diese Durchschnittswerte sind im Zeitverlauf sichtbar.

Pinterest Analytics: Überblick über demographische Daten

Überblick über demographische Daten der erreichten Zielgruppe

Darüber hinaus liefern die Pinterest Analytics eine tabellarische Übersicht über

  • die Herkunft der Nutzer nach Land und Region
  • die Nutzersprachen
  • das Geschlecht der Nutzer

Wer beispielsweise viele Nutzer aus den USA erreicht, sollte überlegen, Beschreibungstexte auch auf Englisch zu verfassen.

Für diese demographischen Daten ist ebenfalls die Auswahl eines Zeitraums, die Auswahl nach Endgeräten sowie der Export als CSV (mit den jeweils gewählten Einstellungen) möglich.

Darüber hinaus lässt sich Datenansicht hier auch für die eigenen Follower auswählen. Dabei werden aber natürlich nicht alle Follower betrachtet, sondern nur die Follower, die im gewählten Zeitraum Pins gesehen bzw. damit interagiert haben. Häufig dürfte sich dabei aber zeigen, dass der Großteil der erreichten Nutzer auf Pinterest gar keine Follower sind.

Pinterest Analytics: Interessen der erreichten Nutzer

Interessen der erreichten Nutzer

Spannender als die Infos zu den eigenen Followern sind allerdings ohnehin die Interessen der erreichten Nutzer. Eine Zeitauswahl ist hier nicht möglich, aber auch hier kann zwischen allen erreichten Nutzern und erreichten Followern unterschieden werden.

Diese Ansicht zeigt zunächst, für welche Themen sich die Pinterest-Nutzer, die man mit den eigenen Pins erreicht hat, ansonsten interessieren. Die Themenkacheln führen dann jeweils auf die entsprechenden Themen- und Kategorieseiten von Pinterest – die sich wiederum hervorragend als Inspiration nutzen lassen, um Themen, Trends und Inhalte zu identifizieren, die auch die eigene Zielgruppe spannend finden könnte, und so den eigenen Pins zu mehr Reichweite zu verhelfen.

Darunter erscheint eine Liste der Pinterest-Boards von anderen Nutzern, auf denen man selbst viele Pins gespeichert hat. Auch dies kann eine sinnvolle Möglichkeit sein, die eigene Reichweite zu vergrößern und neue Pinterest-Nutzer zu erschließen.

Zuletzt findet sich auf dieser Seite die wohl spannendste Zielgruppen-Info von Pinterest – nämlich, mit welchen Unternehmen die erreichten Nutzer denn ansonsten interagieren. Daraus lässt sich ebenfalls ablesen, zu welchen Themen es Anknüpfungspunkte für das eigene Unternehmen geben könnte. Und auch die Unternehmensprofile anderer Unternehmen können eine Inspirationsquelle darstellen.

Insgesamt sind es gerade diese Interessen-Daten, die dabei helfen, die erreichte Zielgruppe besser zu verstehen – und Lücken ausfindig zu machen, wie die gewünschte von der erreichten Zielgruppe abweicht, um so mit angepassten Inhalten nachsteuern zu können.

Website-Traffic mit den Pinterest Analytics verfolgen

Pinterest Analytics: Überblick über Pins von der eigenen Website

Überblick über Pins von der eigenen Website

Für Unternehmen, Blogger und alle, die mit Pinterest auch Leser bzw. Kunden gewinnen wollen, dürfte der letzte Bereich der Pinterest Analytics am spannendsten sein: Unter “Website” sind umfangreiche Daten zur eigenen Domain vorhanden.

Diese muss zunächst mit Pinterest verknüpft und die Verknüpfung bestätigt werden (Anleitung von Pinterest zur Verknüpfung der eigenen Website). Darüber hinaus empfiehlt es sich, auch den Save-Button von Pinterest auf der eigenen Website einzubinden, so dass Daten vollständiger erfasst werden. (Dabei sollte übrigens der zusätzliche Hinweis in den Datenschutzbestimmungen nicht vergessen werden. 😉 )

Inhaltlich sind die Website-Statistiken von Pinterest genauso aufgebaut wie die Profil-Statistiken. Es lassen sich Impressions, Saves und Klicks für beliebige Zeiträume und Endgeräte anzeigen. Auch hier gibt es eine All-Time-Bestenliste.

Zusätzlich liefern die Website-Infos auch Daten zu den Original Pins, also darüber, wie oft direkt von der Website gepinnt wurde (über den Pin-Button, Browser-Erweiterungen und Eingabe der URL) und welche Reichweiten und Interaktionen diese Pins insgesamt erzielt haben.

Unter Save Button findet man darüber hinaus Insights über die Pins, die direkt von der Website mit dem Pinterest-eigenen Pin-Button geteilt wurden. Dabei zeigt Pinterest:

  • wie viele Impressions Pins von der eigenen Seite erzielt haben
  • wie oft der Pin-Button geklickt wurde
  • wie oft tatsächlich ein neuer Pin erstellt wurde

Diese Ansicht erfolgt jeweils für den aktuellen Tag sowie für die letzten sieben Tage. Gerade für Shop-Betreiber, aber auch für Blogger ist diese Funktion besonders spannend. Denn daraus lässt sich z. B. erkennen, welche Inhalte der eigenen Website besonders beliebt sind – und, wo es Optimierungspotenzial gibt.

Tools für die Pinterest Analytics

Wie so oft ist natürlich Excel auch für die Pinterest Analytics ein guter Freund, zumindest für die exportierten Daten. Darüber hinaus gibt es einige Tools, die die öffentlichen Pinterest-Daten analysieren können:

  • Viralwoot und Viraltag (beide Tools kostenpflichtig) bieten nicht nur Daten zum Pinterest-Profil (Pins, Boards, Likes, Repins etc.), sondern ermöglichen auch das Veröffentlichen von Pins.
  • Auch Tailwind liefert die Basisdaten für Pinterest (inkl. der Follower-Entwicklung) und erlaubt die Veröffentlichung von Pins. Besonders spannend ist die Möglichkeit, Tailwind mit dem beliebten Engagement-Tool Hootsuite zu verknüpfen. (kostenpflichtig, kostenlose Basisversion verfügbar)
  • Inzwischen hat auch Buffer eine Anbindung an Pinterest, über die das (zeitgesteuerte) Veröffentlichen von Pins sowie Pin Analytics verfügbar sind. Auch hier gibt es Followerzahlen, Likes, Repins etc. (nur mit Premium-Account nutzbar).
  • Das Dashboard-Tool Cyfe bietet ein eigenes Pinterest-Widget und erfasst u.a. Pins, Likes, Repins und Follower und Top Boards (bis zu fünf Widgets kostenlos).
  • Das Monitoring-Tool Talkwalker deckt in der kostenpflichtigen Variante ebenfalls öffentliche Pinterest-Analytics-Daten ab.
  • Bei FanpageKarma ist es möglich, die Entwicklung mehrerer Pinterest-Profile zu verfolgen (ebenfalls nur im kostenpflichtigen Paket).

Alle Tools liefern Daten zu den Followern auf Pinterest. Allerdings verfügt bisher kein Tool über die direkte Anbindung an die Pinterest Analytics, so dass insbesondere die Impressions und Klicks weiterhin nur direkt über die Pinterest-eigenen Analytics verfügbar sind. Man kommt um also nicht drum herum, regelmäßig auch einen Blick in die Pinterest Analytics zu werfen.

Fazit zu den Pinterest Analytics

Wer Pinterest liebt, wird auch die Pinterest Analytics mögen. Denn ähnlich, wie sich über die Plattform immer neue Impulse und Ideen finden lassen, sind die Pinterest Analytics so umfangreich, dass sich der regelmäßige Blick auf jeden Fall lohnt. Dabei sind sie so übersichtlich gestaltet, dass man sich schnell zurecht findet und auch als Gelegenheits-Pinner die wichtigen Infos zum eigenen Kanal direkt erfassen kann.

Und auch Power-User und Unternehmen finden in den Pinterest Analytics wertvolle Insights zum eigenen Kanal und vor allem auch darüber, wie die eigenen Pinterest-Aktivitäten auf die Website bzw. Shop oder Blog einzahlen. Denn im Unternehmenskontext gilt für Pinterest wie für jede andere Plattform: Die Nutzung der Plattform ist kein Selbstzweck, sondern muss auf die Unternehmensziele einzahlen. Und dank der Pinterest Analytics lässt sich nicht nur der Erfolg von Maßnahmen gut nachverfolgen, sondern auch herausfinden, wie Pinterest noch besser eingesetzt werden kann, um Unternehmensziele zu unterstützen.

Eckdaten Pinterest Analytics

Daten verfügbar seit: Zeitpunkt der Umstellung auf Unternehmenskonto

Datenexport: CSV

Auswertungen über: Website

Wichtigste KPIs: Impressions, Erreichte Nutzer, Interaktionen und Klicks

Besonderheiten: Daten über die erreichte Zielgruppe sowie Klicks auf die eigene Website

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