MonitoringMatcher http://www.monitoringmatcher.de Magazin rund um digitales Monitoring Wed, 19 Aug 2015 09:36:40 +0000 de-DE hourly 1 dmexco 2015 mit der Monitoringbrille http://www.monitoringmatcher.de/2015/08/dmexco-2015-mit-der-monitoringbrille/ http://www.monitoringmatcher.de/2015/08/dmexco-2015-mit-der-monitoringbrille/#comments Mon, 17 Aug 2015 06:24:18 +0000 http://www.monitoringmatcher.de/?p=1602355 Nun schon im siebten Jahr findet in Köln die wichtigste Messe im Bereich Online-Marketing statt: Die dmexco bündelt dabei vom 16.-17. September auch viele Anbieter aus “unseren” Themen. Wir haben daher wieder aus den über 800 Ausstellern eine Liste aus … Weiterlesen →

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Logo der dmexcoNun schon im siebten Jahr findet in Köln die wichtigste Messe im Bereich Online-Marketing statt: Die dmexco bündelt dabei vom 16.-17. September auch viele Anbieter aus “unseren” Themen. Wir haben daher wieder aus den über 800 Ausstellern eine Liste aus derzeit 28 Firmen & Toolanbietern rund um das Thema “digitales Monitoring” zusammengestellt sowie eine Liste von 26 Vorträgen. Sofern vorhanden, haben wir auch schon Einladungsblogposts und Möglichkeiten zur Terminvereinbarungen aufgeführt. Wenn noch Daten bzw. Anbieter fehlen, ergänzen wir gerne die Liste – einfach unten per Kommentar Bescheid sagen. Und wer noch ein kostenloses Ticket für die dmexco bekommen möchte, sollte sich dies noch heute (am 17. August) unter Tickets sichern, danach werden sie kostenpflichtig.

Alphabetische dmexco-Liste der Anbieter rund um digitales Monitoring

(Die Bedeutung der vier verwendeten Abkürzungen hinter der Anbieternamen: SMM=Social Media Monitoring, SMA=Social Media Analytics, WA=Web Analytics, E=Engagement):

  1. 247GRAD GmbH (E)
    Halle 8 / A051 A053
  2. Adobe Marketing Cloud (SMM, SMA, E)
    Halle 7 / A011 A014
  3. AGOF (Arbeitsgemeinschaft Onlineforschung) (WA)
    Halle 8 / C068
  4. BIG Social Media GmbH (SMM, SMA, E)
    Halle 8 / C011 D018
  5. Brandwatch GmbH (SMM, SMA)
    Halle 8 / A032 (Blogpost / Terminvereinbarung)
  6. Convidera GmbH / REALTRAX (SMM, SMA, E)
    Halle 6 / A029
  7. Delasocial GmbH (SMM, SMA)
    Halle 8 / C051 D058
  8. Echobot Media Technologies GmbH (SMM)
    Halle 6 / B058 (Terminvereinbarung)
  9. etracker GmbH (W)
    Halle 8, Stand A029 (Blogpost / Terminvereinbarung)
  10. FACELIFT brand building technologies GmbH (SMA, E)
    Halle 7 / B034 B038
  11. Falcon Social ApS (SMM, SMA, E)
    Halle 6 / C012
  12. ferret go GmbH (SMM)
    Halle 7 / A051 B050
  13. Hootsuite Ltd. (E)
    Halle 7 / B064
  14. IBM (SMM, SMA, WA, E)
    Halle 8 / A011 B010 (Info & Terminvereinbarung
  15. infospeed GmbH (SMM)
    Halle 6 / F064
  16. linkfluence Germany GmbH (SMM, SMA)
    Halle 6 / G031
  17. Lithium Technologies Inc. (E)
    Halle 6 / F019 G018
  18. Meltwater Deutschland GmbH (SMM)
    Halle 6 / G023
  19. Oracle Marketing Cloud (SMM; E)
    Halle 8, E046 E048
  20. quintly GmbH (SMA)
    Halle 6 / G027 (Blogpost / Terminvereinbarung
  21. Salesforce.com Germany GmbH (u.a. Marketing Cloud) (SMM, SMA, E)
    Halle 7 / C011 C019
  22. Socialbakers Germany GmbH (SMA)
    Halle 6 / F031aG030a
  23. socialBench GmbH (SMA, E)
    Halle 6 / E064
  24. Sprinklr (E)
    Halle 7 / F057
  25. Trendiction / Talkwalker (SMM, SMA)
    Halle 6 / C030
  26. uberMetrics Technologies GmbH (SMM)
    Halle 6 Stand A029 (Terminvereinbarung)
  27. VICO Research & Consulting GmbH (SMM)
    Halle 8 / A054
  28. Webtrekk GmbH (W)
    Halle 8, Stand C011 / D018 (Infos / Terminvereinbarung)


Vorträge

Hier nun also die 26 ausgewählten Vorträge rund um das Thema “digitales Monitoring” – es lohnt aber auch ein Blick auf die anderen 230 Veranstaltungen.

Mittwoch, 16.09.2015 (Tag 1)

  • 10:00 Uhr – 10:45 Uhr (DE, Seminar 4)
    Das Potenzial von Multikanal-Recommendations nutzen – Chancen und Grenzen der Personalisierung
    Christian Hagemeyer
  • 10:00 Uhr – 10:45 Uhr (DE, Seminar 7)
    Big Data als Basis für kundenzentrisches Marketing – eine CRM (R)Evolution
    Martin Grass
  • 11:00 Uhr – 11:45 Uhr (EN, Seminar 3)
    Creating data-informed content at scale
    N.N.
  • 11:00 Uhr – 11:45 Uhr (EN, Seminar 7)
    Smart Data, Low Hanging Fruit, Storytelling: Wie Search Data, Semantik und Analytics Mediapläne von Agenturen verbessern
    Dominic Joseph
  • 11:30 Uhr – 12:45 Uhr (EN, Work Lab 2)
    Data is Your New Oil, Identity is Your Faster Horse
    Spencer Altman
  • 12:00 Uhr – 12:45 Uhr (EN, Seminar 4)
    Wie Big Data Content Marketing für Brands erfolgreich macht
    Alex Cheeseman
  • 12:05 Uhr – 12:35 Uhr (EN, Congress Hall)
    The New Brew: Data, Content & Relevancy
    Laura Desmond, Søren Hagh, Peter Kafka
  • 13:00 Uhr – 13:45 Uhr (DE, Seminar 2)
    Case Study Data Driven Content Marketing: Marken durch intelligenten Content erfolgreich im digitalen Raum platzieren
    Wojtek Misiewicz
  • 13:00 Uhr – 14:15 Uhr (DE, Work Lab 1)
    Leistungsstarkes Customer Journey Tracking – wie die Reise des Kunden zur Erfolgstour wird
    Thomas Bindl
  • 13:40 Uhr – 14:15 Uhr (DE, Debate Hall)
    The New Currency – Bridging Worlds?
    Karin Hollerbach-Zenz, Björn Kaspring, Lars Lehne, Martin Meyer-Gossner, Martin Michel
  • 14:00 Uhr – 14:45 Uhr (EN, Seminar 4)
    Data, Love, Money – fall in love with your customer (data)
    Martin Kulik
  • 14:30 Uhr – 15:45 Uhr (EN, Work Lab 1)
    Wie zukunftsorientierte Unternehmen den Digitalen DNA-Kreislauf schließen – Zuhören, Publizieren, Dialogisieren, Messen
    Michael Buck, Frank Mühlenbeck
  • 15:00 Uhr – 15:45 Uhr (EN, Seminar 7)
    Leveraging Publisher Data to Solve for Fraud and Improve Viewability.
    Manny Puentes
  • 15:00 Uhr – 15:45 Uhr (EN, Seminar 6)
    The Five-Stage Engagement: How to smash benchmarks with creative optimization
    James Booth
  • 15:00 Uhr – 15:20 Uhr (DE, Speakers’ Corner)
    Smart Data: So steuert Sport Scheck die Kanäle Display, Webseite und Dialog/eMail zentral aus einer Hand
    Wolfgang Bscheid
  • 16:00 Uhr – 16:45 Uhr (DE, Seminar 4)
    Website-Personalisierung als Umsatztreiber im E-Commerce
    Olaf Brandt
  • 16:00 Uhr – 16:45 Uhr (EN, Seminar 6)
    Effektiv in sozialen Netzwerken werben
    Hansjörg Blase
  • 17:00 Uhr – 17:45 Uhr (DE, Seminar 4)
    Vertrauen ist gut, Gewissheit ist besser – das Treuhand-Prinzip als neues Modell für Daten-getriebenes Marketing
    Kasper Skou
  • 17:00 Uhr – 17:45 Uhr (DE, Seminar 2)
    Warum und wie Hersteller Bewertungen in Online Shops analysieren
    Torsten Franz, David Schönhalz

Donnerstag, 17.09.2015 (Tag 2)

  • 11:00 Uhr – 11:45 Uhr (DE, Seminar 7)
    Von der Planung bis zur Kontrolle – ExPost-Daten der AGOF
    Uwe Scheid
  • 12:45 Uhr – 13:25 Uhr (EN, Debate Hall)
    The Role of Data in the Attention Economy
    Kevin Akeroyd, Ben Jankowski, Miha Mikek, Stephane Pere, Matt Spiegel, Tony Zito
  • 13:00 Uhr – 13:45 Uhr (EN, Seminar 2)
    Smart Data in der Praxis: Wie führende Advertiser ihre Daten in Strategien verwandeln
    Lothar Krause, Karsten Müller
  • 13:00 Uhr – 14:15 Uhr (EN, Work Lab 2)
    Live auf der dmexco ein eigenes Social Media Command Center erstellen
    Will McInnes, Susanne Ullrich
  • 14:00 Uhr – 14:45 Uhr (EN, Seminar 4)
    Digitale Werbung mit Smart Data optimiere
    Martin Hubert
  • 14:00 Uhr – 14:45 Uhr (EN, Seminar 7)
    Inspired by need: Social Media Best Practice und essenzielle KPI’s in der Healthcare Branche
    Fabian Jacobi, Anna Witek
  • 15:30 Uhr – 15:50 Uhr (EN, Speakers’ Corner)
    Die Kunst der digitalen Attribution in der analogen Welt
    Lucien Van der Hoeven

Wie gesagt: Wir freuen uns über weitere Tipps & Infos rund um die dmexco und erweitern gerne die obigen Listen – kurze Mail an kontakt@monitoringmatcher.de oder unten kommentieren.

In jedem Fall sind wir (Katja Evertz & Stefan Evertz) auch beide Tage vor Ort in Köln. Bei Interesse an einem gemeinsamem Kaffee oder einem anderen Getränk einfach kurz melden – gerne auch vorab 😉

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5 Fragen an Frauke Wille (Bundesagentur für Arbeit) http://www.monitoringmatcher.de/2015/08/5-fragen-an-frauke-wille-bundesagentur-fuer-arbeit/ http://www.monitoringmatcher.de/2015/08/5-fragen-an-frauke-wille-bundesagentur-fuer-arbeit/#comments Thu, 06 Aug 2015 07:10:34 +0000 http://www.monitoringmatcher.de/?p=1602336 Social Media Monitoring in Behörden ist ein immer wieder umstrittenes Thema. Anfang des Jahres geriet die Bundesagentur für Arbeit aufgrund einer Ausschreibung für ein „Social Media Monitoring Tool“ in einigen Medien in die Kritik. Es war sogar vom „Nürnberger Spionageamt“ … Weiterlesen →

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MonitoringMatcher: Bundesagentur für Arbeit und das Monitoring – Fünf Fragen an Frauke Wille Social Media Monitoring in Behörden ist ein immer wieder umstrittenes Thema. Anfang des Jahres geriet die Bundesagentur für Arbeit aufgrund einer Ausschreibung für ein „Social Media Monitoring Tool“ in einigen Medien in die Kritik. Es war sogar vom „Nürnberger Spionageamt“ die Rede, das gezielt Erwerbslose in sozialen Medien „überwachen“ wolle (Junge Welt vom 6. Januar, inzwischen leider hinter der Paywall verschwunden).

MonitoringMatcher: Bundesagentur für Arbeit und das Monitoring – Fünf Fragen an Frauke WilleInzwischen haben sich die Wogen wieder geglättet. Wir freuen uns, dass uns Frauke Wille für ein Interview zur Ausschreibung und der Kritik an der Bundesagentur für Arbeit zur Verfügung stand. Frauke Wille ist seit 2007 Pressereferentin bei der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg. Sie ist außerdem Pressesprecherin in der Zentrale der Bundesagentur in Nürnberg und betreut die Medienbeobachtung sowie die Weiterentwicklung der Social-Media-Aktivitäten der Bundesagentur für Arbeit.

Die Bundesagentur für Arbeit hat soziale Medien bereits vorher beobachtet. Warum haben Sie nun ein neues Monitoring Tool gesucht und mit welchem Ziel will die Bundesagentur Social Media Monitoring in Zukunft einsetzen?

Das Tool soll vor allem dazu dienen, Kundenstimmungen und Debatten in den sozialen Medien für uns als BA überhaupt sichtbar zu machen. In der Vergangenheit haben wir mit einer aggregierten Management Summary gearbeitet, bei der mit größerer Zeitverzögerung eine Zusammenfassung von Diskussionen geliefert wurde. Uns geht es jetzt darum, bei aktuellen Themen zu erfahren, ob Kunden/ Kundinnen und Bürger/Bürgerinnen besondere Erfahrungen gemacht haben und ob bei kritischen Themen z.B. in bestimmten Regionen oder Dienststellen ein Problem gehäuft auftritt. Dies soll z.B. unserem Kundenreaktionsmanagement ermöglichen, ein Problem frühzeitig zu erkennen und mit den betroffenen Regionen zu klären, welche Probleme vor Ort konkret vorliegen.

Für die Pressearbeit erhoffen wir uns, durch eine aggregierte Betrachtung frühzeitig erkennen zu können, ob bestimmte Themen die Menschen besonders betreffen oder sie kontrovers diskutiert werden – oder ob es z.B. Missverständnisse bei bestimmten Sachverhalten gibt. Dort können wir dann auch über Pressearbeit informieren. Ein Beispiel: es kursieren in der Sommerzeit oft falsche Angaben in sozialen Medien darüber, wie man sich als Arbeitsloser zu verhalten hat, wenn man in den Urlaub fahren möchte, welche Absprachen mit Jobcenter oder Arbeitsagentur nötig sind etc. Wenn wir diese falschen Informationen finden, können wir direkt korrigieren und helfen.

Was waren die Anforderungen an ein Tool?

Über die BA wird auch im Onlinekanal diskutiert. Soziale Medien sind dabei eine Säule der Meinungsbildung. Die BA kann auf Ihre Wahrnehmung nur dann angemessen reagieren, wenn bekannt ist, wie über sie in den sozialen Medien diskutiert wird.

Das Social Media Monitoring Tool zielt nicht auf einzelne Gesellschaftsgruppen oder die Überwachung von Kunden/Erwerbslosen ab. In keiner Weise werden Onlineverhalten oder Aussagen gezielt von einzelnen Personengruppen wie z.B. Erwerbslosen ausgewertet. Es werden nur freiwillig im Internet veröffentlichte Daten aller Nutzer einbezogen (konkludente Freigabe).

Folgende Anforderungen werden in der Leistungsbeschreibung aufgeführt:

  • Übergeordnetes Ziel für das Social Media Monitoring Tool ist die Messung und Optimierung der Kundenzufriedenheit und Außenwahrnehmung der BA im Social Web auf Basis von Trendanalysen
  • Automatisiertes Erfassen von deutschsprachigen Online Presse- und Nachrichtenmeldungen (Online-Presseclipping)
  • Messung des Erfolgs eigener Online-Aktivitäten und Kampagnen und Ableiten von konkreten Handlungsempfehlungen
  • Durchführung fundierter, datengetriebener Trend-/Markt-Analysen
  • Identifikation von Kunden-Bedürfnissen und Optimierungspotentialen in Bezug auf konkrete Produkte und Services der BA
  • Erhöhung der Flexibilität im Umgang mit Social Media Analysen und Kostenreduktion durch eine vollautomatisierte softwarebasierender Lösung
  • Frühzeitige Identifikation von gegenüber der BA kritischen Online-Inhalten (wie zum Beispiel unautorisierte Mitschnitte aus Beratungsgesprächen auf Youtube, Fake- Facebook-Profilen etc.) Dies ist ein Thema, das in der letzten Zeit zugenommen hat und wo wir zum Schutze unserer Mitarbeiter/innen aktiv werden müssen.

Was genau ist mit Blick auf die Ausschreibung denn in Ihren Augen „schief gegangen“? Und wie konnten Sie dieses Problem lösen?

Wir haben unterschätzt, wie sehr befürchtet wird, wir könnten Kunden „ausspionieren“. Dabei hatten und haben wir nicht die Absicht, individuelle (Kunden-)Daten zu erheben, sondern wollen Diskussionen verfolgen. Wir greifen selbstverständlich nur auf öffentlich verfügbare Daten zurück. Kein/e Mitarbeiter/in einer Arbeitsagentur oder eines Jobcenters wird das Tool nutzen – nur Mitarbeiter/innen aus der Öffentlichkeitsarbeit der Zentrale, dem Kundenreaktionsmanagement, aus der IT-Strategie und dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung.

Die Ausschreibung selbst ist korrekt gelaufen.

Und was ist mit der Kritik, Sie hätten den Bundesdatenschutzbeauftragten und andere übergeordnete Instanzen nicht einbezogen?

Die Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI) sowie das BMAS haben Kenntnis von dem Tool, das die BA eingekauft hat.

Eine Verpflichtung zur vorzeitigen Einbeziehung der BfDI o.a. besteht nicht. In Anbetracht der Debatte, die uns selbst überrascht hat, werden wir die Zusammenarbeit mit der Bundesbeauftragten aber nochmals intensivieren. Wichtig ist uns die Feststellung, dass wir Mitteilungen der BfDI bzgl. des Einsatzes von Social Media bereits in der Vergangenheit aufgenommen haben. So haben wir z.B. unseren Dienststellen mitgeteilt, dass sie Social Media und andere im Internet verfügbare Inhalte z.B. nicht auf Kundendaten durchsuchen dürfen bzw. nicht durchsuchen sollen, da hier strenge datenschutzrechtliche Regelungen greifen.

Was würden Sie „beim nächsten Mal“ anders handhaben?

Hier kann ich eigentlich nur auf meine vorherigen Antworten verweisen: Da die Themen Social Media und Datenschutz eng miteinander verknüpft sind, müssen wir frühzeitig transparent darstellen, welche Inhalte wir auswerten wollen und zu welchem Zweck – damit solche Missverständnisse gar nicht erst entstehen.

Vielen Dank für das Interview, Frau Wille!

Da die Ausschreibungsunterlagen sowie die Informationen zur Zuschlagserteilung unter bund.de nicht mehr online verfügbar sind, danken wir der Bundesagentur für Arbeit, dass wir die Dokumente nachfolgend zum Download bereitstellen können:

Gerade der Blick auf die Leistungsbeschreibung lohnt sich v. a. für Behörden, die sich gerade mit dem Thema Social Media Monitoring beschäftigen – aber natürlich auch für alle anderen. :-)

Copyright Titelbild: Bundesagentur für Arbeit

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Bündelung: Wie VICO infospeed übernimmt http://www.monitoringmatcher.de/2015/04/buendelung-wie-vico-infospeed-uebernimmt/ http://www.monitoringmatcher.de/2015/04/buendelung-wie-vico-infospeed-uebernimmt/#comments Thu, 30 Apr 2015 10:21:29 +0000 http://www.monitoringmatcher.de/?p=1437856 Es geht voran beim Stuttgarter Social Media Monitoring Anbieter VICO Research: Erst der aufmerksam beobachtete Relaunch der Website und des Tools (inkl. leicht anpassbare Dashboards und Whitelabel-Option) zur dmexco im September 2014, nun wurde gestern die Übernahme des langjährigen Kölner … Weiterlesen →

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Vico infospeedEs geht voran beim Stuttgarter Social Media Monitoring Anbieter VICO Research: Erst der aufmerksam beobachtete Relaunch der Website und des Tools (inkl. leicht anpassbare Dashboards und Whitelabel-Option) zur dmexco im September 2014, nun wurde gestern die Übernahme des langjährigen Kölner Mitbewerbers Infospeed bekanntgegeben. Wohin die Reise gehen wird, verrät ein erster Blogpost:

VICO und infospeed bringen in die Zusammenarbeit ihre Produkte, Technologien und ihr gesamtes Know-how ein. Die Bündelung der Kompetenzen der beiden Spezialisten des Social Media Monitoring dient vor allem den Kunden der beiden Unternehmen.

Die beiden Marken bleiben bestehen, darüber hinaus wird VICO infospeed Tool-Elemente integrieren. Und möglicherweise ist auch das erst der Anfang.

Marc Trömel VICO Infospeed
„Unsere Kunden profitieren enorm von dieser Kompetenzkonzentration“, sagt Marc Trömel, Geschäftsführer von VICO und infospeed. “Zusammen bieten wir eine noch höhere Datenqualität, noch mehr Produkte und neue Features. VICO- und infospeed-Kunden können auf ein enorm leistungsfähiges Spektrum an technologisch erstrangigen Lösungen zurückgreifen, das auf dem Markt seinesgleichen sucht.”

Was sich ändert, nachdem VICO infospeed übernommen hat

Die 26 MitarbeiterInnen von infospeed bringen die Größe der neu entstandenen VICO Gruppe auf knapp 80 Mitarbeiter insgesamt – was VICO zum (in jedem Fall personell) größten Player im deutschen Social Media Monitoring Markt macht. Entlassungen sind dabei derzeit keine geplant, es ist stattdessen sogar von geplanten Neueinstellungen und weiterem Wachstum die Rede. Die beiden Firmen bleiben zwar rechtlich eigenständig, es werden aber künftig an beiden Standorten Mitarbeiter beider Firmen verfügbar sein – für Kunden, die gerne ihren Dienstleister vor Ort greifbar haben (z.B. aus NRW bzw. Baden-Württemberg), könnte das ein neues Argument für die VICO Gruppe sein.

Im Blogpost werden vier infospeed-Features genannt, die bald schon auch für VICO-Kunden nutzbar sein sollen:

  • Das preisgekrönte Review-Monitoring: Mit dem Sie Ihre Produkte auf externen Shops analysieren können und alle Produktbewertungen und -kommentare auf einen Blick sehen.
  • Das Preis-Monitoring: Das es Ihnen ermöglicht, konkurrierende Online-Shops zu beobachten und, durch exakte Preisanalysen Ihre Gewinne zu steigern.
  • Das Social Media KPI-Dashboard: Mit dem Sie auf einen Blick erkennen, wie Ihre eigenen Social-Media-Kanäle im Vergleich zu Ihrem Wettbewerber und Ihrer Branche performen.
  • Das APP-Monitoring: Mit dem Sie dank einer speziellen Schnittstelle zu iTunes und Google Ihre und die Apps Ihrer Wettbewerber auf einem übersichtlichen Dashboard analysieren können.

Es steht weiterhin zu vermuten, dass geplant ist, die infospeed-Produkte auch in das kürzlich vorgestellte VICO Analytics zu integrieren. Und auch sonst ist nicht nur zwischen den Zeilen zu hören, dass da noch mehr aus Stuttgart und Köln zu erwarten ist – wir sind gespannt und werden weiter berichten.

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re:publica 2015 durch die Datenbrille http://www.monitoringmatcher.de/2015/04/republica-2015-durch-die-datenbrille/ http://www.monitoringmatcher.de/2015/04/republica-2015-durch-die-datenbrille/#comments Mon, 27 Apr 2015 09:27:21 +0000 http://www.monitoringmatcher.de/?p=1383532 Jedes Jahr wächst sie etwas mehr, die re:publica, die als eine der größten deutschen Digital-Konferenzen am nächsten Dienstag für etwa 6000 TeilnehmerInnen die Tore der Station Berlin öffnen wird. Bei der re:publica 2015 (Hashtag: #rp15) werden dabei an drei Tagen … Weiterlesen →

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rp15 tipps data re:publica empfehlungen
Jedes Jahr wächst sie etwas mehr, die re:publica, die als eine der größten deutschen Digital-Konferenzen am nächsten Dienstag für etwa 6000 TeilnehmerInnen die Tore der Station Berlin öffnen wird. Bei der re:publica 2015 (Hashtag: #rp15) werden dabei an drei Tagen etwa 370 Sessions stattfinden – eine wahre Flut an Sessions, die bei der Planung auch aus Teilnehmersicht eine echte Herausforderung darstellen.

Wir haben daher das diesjährige Programm der re:publica durch die Datenbrille durchgesehen und insgesamt 24 Sessions zusammengetragen, die wir im Kontext des MonitoringMatchers spannend finden (22 Empfehlungen für Behörden gibt es drüben im GoverBreak-Blog). Die 9 englischen und 15 deutschen Sessions haben wir dabei den folgenden fünf Schwerpunkten zugeordnet:

  • Big Data

  • Datenschutz (inkl. Personal Data und Privacy)
  • Social Media Monitoring
  • Mediennutzung (inkl. Kampagnen, Kommunikationskultur und Marktentwicklung)
  • Datenvisualisierung

Ebenfalls mit in der Liste: Meine Session zu Behörden und Monitoring. Und natürlich gibt es die gesamte Auswahl auch als iCal für den eigenen Kalender und als Webansicht.

24 Session-Tipps für die #rp15, oder: Die MonitoringMatcher-Empfehlungen zur re-publica 2015

  • Die Vermessung der Medienwelt
    Speaker: Björn Böhning, Jo Schück, Brigitte Zypries, Prof. Dr. Harald Welzer, Christoph Keese
    Kurzthese: Wie lassen sich die wirtschaftlichen Potenziale von Digitalisierung und Datifi­zierung weiter nutzen? Wo stehen Deutschland und Europa im internationa­len Vergleich? Und: Wollen wir die neuen Medienstrukturen allein dem Markt überlassen oder brauchen wir mehr Schranken und Regeln für die digitale Welt?.. (Mehr Infos auf re-publica.de)
    Bühne: STG-5
    05.05.15, 12:15 – 13:15
    Sprache: de
    MonitoringMatcher-Schwerpunkt: Mediennutzung
  • IBM Bluemix – Apps in der Cloud entwickeln: Social Media Hackathon von IBM und re:publica #IBMHack #rp15
    Speaker: Harald Uebele, Kurt Rindle
    Kurzthese: Die re:publica ist sicher das Event in Deutschland, das den grössten Buzz in den sozialen Kanälen generiert. Da lohnt es sich, genauer hinzuschauen. Deshalb rufen IBM und die re:publica zum #IBMHack Social Media Hackathon auf. Es geht darum, die pfiffigste Analyse-App zu bauen, die hoffentlich neue und tiefe Insights zum Social Media-Geschehen rund um die re:publica bringt. Als Werkzeugkasten steht dafür IBM Bluemix und darüber die neue gemeinsam von IBM und Twitter geschaffene Twitter API zur Verfügung… (Mehr Infos auf re-publica.de)
    Bühne: STG-8
    05.05.15, 12:15 – 13:15
    Sprache: de
    MonitoringMatcher-Schwerpunkt: Social Media Monitoring, Datenvisualisierung
  • Best Practice: Die virale Kampagne des Umweltministeriums #ziek
    Speaker: Sebastian Backhaus, Julia Mussgnug, Michael Schroeren, Barbara Hendricks
    Kurzthese: Ende 2014 hat die Informationskampagne “Zusammen ist es Klimaschutz” unter dem Hashtag #ziek über 3,5 Millionen YouTube-Views erreicht… (Mehr Infos auf re-publica.de)
    Bühne: STG-4
    05.05.15, 13:30 – 14:30
    Sprache: de
    MonitoringMatcher-Schwerpunkt: Mediennutzung
  • Die fünfte Gewalt. Die Macht der vernetzten Vielen
    Speaker: Bernhard Pörksen
    Kurzthese: Die fünfte Gewalt besteht aus den vernetzten Vielen des digitalen Zeitalters, die längst zur publizistischen Macht geworden sind. Sie verändern die Agenda des klassischen Journalismus, werden als Medienkritiker und Meinungskorrektiv aktiv, bilden Protestgemeinschaften, beeinflussen – über den Umweg der digitalen Öffentlichkeit – die Politik von Staaten und Unternehmen. Der Talk des Medienprofessors Bernhard Pörksen beschreibt mit vielen aktuellen Beispielen die Aktions- und Rollenmuster der fünften Gewalt im Überblick… (Mehr Infos auf re-publica.de)
    Bühne: STG-6
    05.05.15, 15:15 – 15:45
    Sprache: de
    MonitoringMatcher-Schwerpunkt: Mediennutzung
  • Big Data and Pre-Crime: Science Non-Fiction
    Speaker: Mat Sayer
    Kurzthese: Pre-emptive, predictive, preventive. Big Data methodologies in the intelligence community are creating a pre-crime atmosphere, this talk explores how this is done and what we should do about it… (Mehr Infos auf re-publica.de)
    Bühne: STG-8
    05.05.15, 17:15 – 17:45
    Sprache: en
    MonitoringMatcher-Schwerpunkt: Big Data
  • The Status Quo of the Chinese Internet Landscape
    Speaker: Hu Yong
    Kurzthese: This talk discusses the current developments of the Chinese Internet economy and the digital media landscape. It reflects on the state of Internet freedom in relation to global developments… (Mehr Infos auf re-publica.de)
    Bühne: STG-4
    05.05.15, 17:45 – 18:15
    Sprache: en
    MonitoringMatcher-Schwerpunkt: Mediennutzung
  • Hoax-Kampagnen: Opium fürs Empörungsvolk
    Speaker: Christian Schiffer, Deef Pirmasens
    Kurzthese: Viele Empörungswellen und virale Hypes entstehen zufällig, doch die Mechanismen nach denen sie ablaufen, machen sie berechenbar. Nicht nur PR-Strategen nutzen das für graues Marketing und verdeckte Propaganda, sondern auch Spaßvögel und „False Flag“-Trolle. Eine Woche nachdem wir alle das Video von einer Helden-Katze, die einen Jungen gegen einen Hund verteidigte, geteilt haben, stellt sich die Frage, ob es sich um einen Werbe-Stunt der Fracking-Lobby handelte. Kurz nachdem all jene, die Feministinnen schon immer blöd fanden, sich bei Facebook und Twitter über menstruierende Aktivistinnen empörten, stellt sich heraus, dass das Social-Media-Phänomen unter dem Titel #Freebleeding ein getarnter 4chan-Hoax war. Wie funktionieren diese „False Flag Campaigns“ und wie geht man ihnen nicht auf den Leim?.. (Mehr Infos auf re-publica.de)
    Bühne: STG-6
    05.05.15, 18:30 – 19:30
    Sprache: de
    MonitoringMatcher-Schwerpunkt: Mediennutzung
  • Vom Sinn und Unsinn des Datenschutzes – Ein Workshop für praktikablen Datenschutz im Internet 
    Speaker: Jana Moser
    Kurzthese: Social Plugins, Analytics, Kommentarfunktionen, Landkarten, Werbebanner, Gästebücher, Besucherzähler… Alles Funktionen, die unsere Webangebote aus dem Web 1.0 in eine interaktive und kommunikative Umgebung gehoben haben. Zugleich ist fast jedes Feature datenschutzrechtlich ein rotes Tuch für Aufsichtsbehörden. Deshalb aber auf Features verzichten? Nein! Wie Sie mit dem Thema Datenschutz umgehen und praktikabel Probleme vermeiden können, möchte ich anhand einiger Beispiele zeigen und mit Ihnen darüber diskutieren, wie Ihre Erfahrungen und Vorschläge sind… (Mehr Infos auf re-publica.de)
    Bühne: STG-T
    06.05.15, 10:30 – 11:00
    Sprache: de
    MonitoringMatcher-Schwerpunkt: Datenschutz
  • Die kaputte politische Debatte: Wie das Internet Teil des Problems und Teil der Lösung ist
    Speaker: Ingrid Brodnig
    Kurzthese: Lügenpresse, Misstrauen, Parallelwelten wie Pegida: Was hat das Internet damit zu tun? Und vor allem: Wie machen wir es besser?.. (Mehr Infos auf re-publica.de)
    Bühne: STG-3
    06.05.15, 12:30 – 13:00
    Sprache: de
    MonitoringMatcher-Schwerpunkt: Kampagnen
  • Predicting War – Minority Report Meets World Politics
    Speaker: Frederike Kaltheuner
    Kurzthese: “Making predictions is very difficult, especially about the future”. An introduction to ethical dilemmas of algorithmic political forecasting… (Mehr Infos auf re-publica.de)
    Bühne: STG-4
    06.05.15, 15:00 – 16:00
    Sprache: en
    MonitoringMatcher-Schwerpunkt: Big Data
  • Die Distinktion der Daten – wie der digitale Habitus das Netz prägt
    Speaker: Yasmina Banaszczuk
    Kurzthese: Die feinen Unterschiede sozialer Stellung lassen sich auch täglich im Netz beobachten. Von #Tatort zu Candy Crush, von der Auswahl unserer Instagrambilder zu den rebloggten Posts auf Tumblr – täglich signalisieren wir aufs Neue unseren (gewünschten) Status und was uns wichtig ist. Was sich daraus über uns lernen lässt und wie so das Netz geformt wird, wird in dieser Session an allerlei Beispielen erklärt… (Mehr Infos auf re-publica.de)
    Bühne: STG-11
    06.05.15, 16:15 – 16:45
    Sprache: de
    MonitoringMatcher-Schwerpunkt: Mediennutzung
  • Jahresrückblick Social-Media-Recht
    Speaker: Henning Krieg, Thorsten Feldmann
    Kurzthese: Wie schon in den Jahren zuvor, werden die beiden Rechtsanwälte Henning Krieg und Thorsten Feldmann auf der #rp15 im Rahmen ihres “Saisonrückblick Social-Media-Recht” die wesentlichen juristischen Entwicklungen des vergangenen Jahres gemeinsam mit dem Publikum erörtern. Leuchtturmthemen werden in diesem Jahr vermutlich Jan Böhmermann, Schleichwerbung, bloßstellende Fotografien und vielleicht auch wieder das Bullshit-Bingo sein… (Mehr Infos auf re-publica.de)
    Bühne: STG-4
    06.05.15, 17:30 – 19:45
    Sprache: de
    MonitoringMatcher-Schwerpunkt: Datenschutz
  • Corporate Surveillance in the Age of Digital Tracking, Big Data & Internet of Things
    Speaker: Wolfie Christl
    Kurzthese: Today virtually everything we do is monitored in some way. Nearly every device we use is connected to the Internet. Thousands of companies are analyzing our everyday behavior. Businesses are using this data to make predictions, to manage risk and to motivate behavioral change. To what extent do companies really track our daily lives in 2015? How is predictive analytics based on personal data already being used in the fields of insurance, banking and human resources? And what is to be done?.. (Mehr Infos auf re-publica.de)
    Bühne: STG-4
    07.05.15, 10:00 – 10:30
    Sprache: en
    MonitoringMatcher-Schwerpunkt: Big Data, Datenschutz
  • The Personal Data API
    Speaker: Ali Jelveh
    Kurzthese: The internet services and devices we are using every day produce massive amounts of data. Data, which we do not know is located and what information it contains. It is technically possible to collect all of this information and turn it in to a relevant asset. What if, instead of a tedious and tortuous process, which it currently is, web users could gain real-time access to their personal data in a machine readable format as a standard feature form every web service?.. (Mehr Infos auf re-publica.de)
    Bühne: STG-9
    07.05.15, 10:00 – 10:30
    Sprache: en
    MonitoringMatcher-Schwerpunkt: Big Data, Datenschutz
  • One account for everything, meet your profile
    Speaker: Maria Xynou, Fieke Jansen
    Kurzthese: Data, privacy and commercial profiling. Smart phones, computers, tablets, email and social media accounts, we use them everyday. In short the internet has become an integral part of our everyday lives. We search for things we want to know, read any newspaper we are interested in, plan and arrange travel and keep in contact with our entire network. On the surface all these actions look innocent, we do them everyday. However, below the surface there is a complex spider web of companies which make money out off all these actions. These databrokers are everywhere and yet it is an opaque industry. At Re:Publica 2015 we will present Tactical Tech’s research on the data brokering industry and what this means for the user and political actors… (Mehr Infos auf re-publica.de)
    Bühne: STG-9
    07.05.15, 10:30 – 11:00
    Sprache: en
    MonitoringMatcher-Schwerpunkt: Big Data, Datenschutz
  • People Analytics – Work Privacy Balance
    Speaker: Cornelia Reindl, Stefanie Krügl
    Kurzthese: Stell Dir vor, Dein Chef weiß alles über Dich! People Analytics steht in den Startlöchern. Sind datenbasierte Personalentscheidungen zu verurteilen oder bringen sie uns einen direkten Benefit? Mit der Nutzung von „Big Data“ im HR beschreiten wir den schmalen Grat zwischen revolutionärer Weiterentwicklung unserer Arbeitswelt und der Wahrung von Persönlichkeitsrechten. Jetzt müssen wir die richtigen Fragen stellen und faire und transparente Regeln definieren – für eine Work-Privacy Balance!.. (Mehr Infos auf re-publica.de)
    Bühne: STG-9
    07.05.15, 11:15 – 11:45
    Sprache: de
    MonitoringMatcher-Schwerpunkt: Big Data, Datenschutz
  • Wenn Behörden zuhören wollen: Social Media Monitoring durch den Staat
    Speaker: Stefan Evertz
    Kurzthese: Auch im Jahr 1 nach Snowden wurde wild diskutiert, ob der Staat in den sozialen Netzen zuhören darf – sei es die Bundeswehr, die Social Media Monitoring bei Auslandseinsätzen testet, oder die Bundesagentur für Arbeit, die ein Monitoring Tool sucht. Dabei sind rechtliche Einschränkungen oft ebenso unbekannt wie die technischen Möglichkeiten verfügbarer Tools. Was also darf der Staat beim Social Media Monitoring? Wo liegen die technischen Grenzen? Und wo ist Monitoring überhaupt sinnvoll?.. (Mehr Infos auf re-publica.de)
    Bühne: STG-8
    07.05.15, 13:45 – 14:15
    Sprache: de
    MonitoringMatcher-Schwerpunkt: Social Media Monitoring, Datenschutz
  • Plug & Play News: Sourcing, Verifying and Publishing Information in a Real-Time Crisis
    Speaker: Tetyana Bohdanova, Rayna Stamboliyska, Danica Radisic
    Kurzthese: Sourcing, verifying, and getting information out to the public in these times of turmoil is often essential to minimize damage and maintain healthy societies. Based on real experience such as monitoring elections in South-Eastern Europe, relief effort during the 2014 floods in the Balkans, and the Euromaidan protests in Ukraine, this talks shows how to report about critical events in real time and ensure information is correct all with readily available online tools… (Mehr Infos auf re-publica.de)
    Bühne: STG-9
    07.05.15, 13:45 – 14:15
    Sprache: en
    MonitoringMatcher-Schwerpunkt: Social Media Monitoring
  • re:data
    Speaker: Sebastian Vollnhals, Michael Kreil
    Kurzthese: Wir haben einen Standard für offene Konferenzdaten entwickelt, auf dem nun zahlreiche Apps und Dienste entwickelt werden. In unserem Workshop wollen wir den Standard und die ersten Anwendungen vorstellen und erklären, wie jede Konferenz und jede_r Entwickler_in mitmachen kann… (Mehr Infos auf re-publica.de)
    Bühne: STG-J
    07.05.15, 13:45 – 14:45
    Sprache: de
    MonitoringMatcher-Schwerpunkt: Datenvisualisierung
  • Open Source Intelligence: Terrorism Prevention and Intelligence Collection in the Age of Social Media
    Speaker: Jeff Weyers
    Kurzthese: What explains the massive growth of terror organizations like ISIS/ISIL? How is that private organizations are at the forefront of crowd-sourced intelligence on wars and war crimes? In this session Jeff Weyers one of the leading experts on terrorist’s use of social media examines how terror groups use the platforms for propaganda, fundraising and recruiting. He will also examine how social media has vastly changed the way governments and NGO’s are acquiring open source intelligence. Feel free to “follow” his intelligence research group @BraboCo for more information on their work… (Mehr Infos auf re-publica.de)
    Bühne: STG-1
    07.05.15, 14:15 – 14:45
    Sprache: en
    MonitoringMatcher-Schwerpunkt: Social Media Monitoring
  • Algorhythm Is A Dancer – Wie Big Data die Musik verändert
    Speaker: Kevin Schramm
    Kurzthese: Mit jedem Play auf Streaming-Diensten und jedem Like in sozialen Medien werden wir zu gläsernen Musikfans. Diese Daten liefern spannende Erkenntnisse über nerdige Phänomene im Pop – und verändern die Art wie wir Musik kaufen, hören und machen… (Mehr Infos auf re-publica.de)
    Bühne: STG-7
    07.05.15, 15:00 – 15:30
    Sprache: de
    MonitoringMatcher-Schwerpunkt: Big Data
  • Big problems, big data, little privacy? Ethics of data use in developent contexts
    Speaker: Sheilah Birgen, Zara Rahman, Yann Le Beux, Nanjira Sambuli, David Deissner
    Kurzthese: Big Data is the buzz word, not just in the context of the Germany economies attempt to take digitization seriously Industry 4.0 but also in development cooperation… (Mehr Infos auf re-publica.de)
    Bühne: STG-5
    07.05.15, 15:00 – 16:00
    Sprache: en
    MonitoringMatcher-Schwerpunkt: Big Data, Datenschutz
  • And the winner is … Social Media Hackathon von IBM und re:publica #IBMHack #rp15
    Speaker: Andreas Gebhard, Harald Uebele
    Kurzthese: Die re:publica ist sicher das Event in Deutschland, das den grössten Buzz in den sozialen Kanälen generiert. Deshalb haben IBM und re:publica zum #IBMHack Social Media Hackathon auf. Es ging darum, die pfiffigste Analyse-App zu bauen, die hoffentlich neue und tiefe Insights zum Social Media-Geschehen rund um die re:publica bringt. Am 7. Mai, dem letzten Tag der re:publica, prämieren wir die besten Apps, die entwickelt wurden… (Mehr Infos auf re-publica.de)
    Bühne: STG-11
    07.05.15, 17:30 – 18:00
    Sprache: de
    MonitoringMatcher-Schwerpunkt: Social Media Monitoring, Datenvisualisierung
  • Brustvergrößerung via Twitter
    Speaker: Tobias Neisecke
    Kurzthese: Eine Zeit lang hat das Twitter-Account @ArztbewertungDI automatisiert neu eingestellte Einträge auf einem großen deutschen Arztbewertungsportal in einen Tweet umgewandelt. Die letzten 2 Tweets handeln von: Brustvergrößerungen. Zufall?! Den Twitter-Feed runtergescrollt & ausgewertet: etwa 20% der Tweets fallen auf „Schönheits-Operationen“, nur 3,7% betreffen Besuche beim Hausärzte. Merkwürdig?! Wie nicht nur Körperregionen sondern auch Bewertungsvolumina „legal“ aufgehübscht werden, erklärt die Session… (Mehr Infos auf re-publica.de)
    Bühne: STG-10
    07.05.15, 18:00 – 18:30
    Sprache: de
    MonitoringMatcher-Schwerpunkt: Social Media Monitoring

Wir hoffen, dass diese Empfehlungen bei der Orientierung im Programm helfen, so subjektiv eine solche Liste letztendlich auch ist. Und natürlich sind wir neugierig: Ist die Liste hilfreich? Was sollte vielleicht noch zusätzlich mit auf den Radar? Wir freuen uns auf Kommentare 😉

Bonus-Tipps zur #rp15: Vorbereitung erwünscht

Wie schon erwähnt gibt es mittlerweile online das komplette diesjährige Programm und auch die drei verfügbaren #rp15-Apps (2x iOS, 1x Android) helfen durchaus bei der persönlichen Programmplanung. Weiterhin gibt es eine immer noch wachsende Liste von Events zum inoffiziellen Rahmenprogramm zur #rp15 mit vielen weiteren spannenden Veranstaltungen und Treffen abseits der Konferenz.

Und auch die 10 Tipps für eine erfolgreiche BarCamp-Teilnahme sowie die Konferenz-Checkliste würden wir als nicht ganz neutrale Empfehlung zur vorbereitenden Lektüre nennen.

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Brand New World: Wie intelligentes Social Media Monitoring das Marketing verändert (Gastbeitrag) http://www.monitoringmatcher.de/2015/02/brand-new-world-wie-intelligentes-social-media-monitoring-das-marketing-veraendert-gastbeitrag/ http://www.monitoringmatcher.de/2015/02/brand-new-world-wie-intelligentes-social-media-monitoring-das-marketing-veraendert-gastbeitrag/#comments Wed, 11 Feb 2015 11:58:12 +0000 http://www.monitoringmatcher.de/?p=1036742 Facebook, Instagram & Co. sind selbstverständlich in unseren Alltag integriert, die Nutzung der sozialen Netzwerke steigt immer weiter an. Die Beobachtung dieser Kanäle und ihre Einbeziehung in die Marketingstrategie nimmt für Unternehmen damit weiter an Wichtigkeit zu – insbesondere mit … Weiterlesen →

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revolution-eugene_delacroixFacebook, Instagram & Co. sind selbstverständlich in unseren Alltag integriert, die Nutzung der sozialen Netzwerke steigt immer weiter an. Die Beobachtung dieser Kanäle und ihre Einbeziehung in die Marketingstrategie nimmt für Unternehmen damit weiter an Wichtigkeit zu – insbesondere mit den neuen Möglichkeiten, die Social Media Monitoring Tools bald bieten werden. Nutzt man diese konsequent, wird sich das Social Media Marketing radikal ändern. Ein Gastbeitrag von Dr. Volker Meise (Die Medialysten).

Themen beinflussen Meinungen. Und Meinungen über Produkte, Marken oder Unternehmen bestimmen darüber, ob Produkte gekauft werden oder nicht. Themen können aus dem Nichts aufsteigen, an Bedeutung gewinnen und sich verbreiten, selbst über Ländergrenzen hinweg. Marketingverantwortliche kennen das seit jeher, denn sei es zu den beworbenen Produkten selbst oder deren Marketingkampagnen – man kann sicher sein, dass irgendjemand aus der Vielzahl an normalen Nutzern, kritischen Verbrauchern, Fans, allgemeinen Bedenkenträgern oder anderen Stakeholdern etwas auszusetzen hat.

Was früher mangels Plattform kein Gehör fand, wird jetzt möglichst schnell und zugespitzt in den sozialen Netzen der Wahl herausgeblasen. Das Allermeiste erreicht nicht annähernd ein Niveau des berühmten Shitstorms, aber im Anfangsstadium ist das nicht immer zu erkennen. Wachsamkeit ist daher gefordert, um die allgemeine Meinung zum Produkt oder einer Marke nicht kippen zu lassen.

Die Vielfalt an Themen ist so groß wie die Zielgruppe unterschiedlich

Dazu kommt, dass innerhalb unterschiedlicher Nutzergruppen ganz verschiedene Aspekte von Produkten diskutiert werden können. So berichten Verantwortliche aus internationalen Markenunternehmen, dass selbst zwischen europäischen Ländern große Unterschiede in der Wahrnehmung der Produkte herrschen. So werden in einem Land die positiven Eigenschaften eines neuen Produktes freudig aufgenommen, während im nächsten nur die vermeintlichen Nachteile und Gefahren diskutiert werden. Im dritten Markt hebt die Diskussion überhaupt nicht ab.

Diese Unternehmen haben erkannt, dass in der aktiven Beobachtung und der Reaktion auf Nutzerdiskussionen gewaltiges Potenzial liegt – und zwar nicht, weil man einen Shitstorm verhindert hat, sondern weil die Nutzer in dieser Phase der Meinungsfindung noch vergleichsweise einfach für die eigenen Argumente zu überzeugen sind. So hat zum Beispiel Coca-Cola ein internes „HUB Network“ aus Mitarbeitern und Plattformen gegründet, dessen Zweck es ist, Nutzer in Echtzeit zu erreichen.

Aktive Einwirkung anstatt passive Reaktion

Das ist ein fundamental anderes Vorgehen als die aktuellen Trends im Online Marketing. Diese richten sich mit real time advertising und immer individuelleren Retargeting zwar auch quasi live, aber erst viel später im Marketingprozess an die potenziellen Käufer. Zu diesem Zeitpunkt hat sich der Interessent schon für ein Produkt entschieden – im Gegensatz dazu ist er während seiner Social Media Diskussionen noch in der Findungsphase. Zu dieser Gelegenheit werden sehr viel mehr potenzielle Käufer sehr viel früher abgeholt und können zu einem Kauf geleitet werden. Die Auswirkungen auf die Conversion-Rate kann sich jeder selbst ausmalen.

Die Monitoring Tools müssen sich anpassen

Diese Vorgehensweise stellt neue und erhöhte Anforderungen an Social Media Monitoring-Tools. Das Verfolgen von Themen live auf Twitter & Co. gehört bei den guten Tools seit langem zum Standard. Basierend auf Keywords kann jedes bekannte Thema genauestens beobachtet werden, die Influencer sind auch schnell auf Mausklick aufgelistet. Das reicht in Zukunft aber nicht mehr.

Die Tools müssen Themen selbstständig erkennen. Weltweit, unabhängig von der Sprache. Und unabhängig davon, ob jemand vorher eine Suche mit den bestimmenden Keywords aufgesetzt hat. Das verlangt ein intelligentes Clustern von Themen und die übersichtliche Darstellung der Themenkarriere. Live, ohne Verzögerung. Nur so können wichtige Trends rechtzeitig erkannt werden. Spezialanbieter wie Semantic Visions oder Forschungsinstitute wie das Deutsche Forschungsinstitut für Künstliche Intelligenz (DFKI) haben solche Ansätze schon vor längerer Zeit vorgestellt. Nun wird es Zeit, dass diese Funktionen auch in den großen Tools Einzug finden.

Marketing muss sich reorganisieren

Für die Marketingabteilungen und Agenturen bedeuten die plötzlich offenliegende Themenvielfalt und die Möglichkeit, direkt mit den Kunden zu kommunizieren, eine grundlegende Änderung ihrer Arbeitsweise. Denkweise, Prozesse und Tools müssen sich verändern. Einheitliche Kampagnen über alle Märkte und Zielgruppen starten und dann gucken, was hinten raus kommt, ist Vergangenheit. Aufbauend auf den Startkampagnen müssen nun Antworten auf die verschiedenen Nutzerreaktionen entwickelt und zurückgespielt werden – ohne merkliche Verzögerung. Ausgeliefert werden die Antworten entweder als direkte Antworten an die Nutzer oder als Mini-Kampagnen innerhalb der Netzwerke, die sich gerade um das Thema kümmern.

Hier müssen sich Social Media Monitoring-Tools in Zukunft mehr in den Prozess integrieren lassen. Sie müssen themenbasiert Ad-hoc Netzwerke aus Webseiten und Nutzern identifizieren und den koordinierten Zugriff auf diese bereitstellen. Da nicht alle Nutzer einzeln kontaktiert werden können (sondern nur die wichtigsten), sollte es entweder leicht weiterzuverarbeitende Listen oder idealerweise eine Direktanbindung an die Online-Vermarkter der Webseiten geben. Genauso müssen entsprechende Google AdWords Anzeigen auf themenspezifische Suchbegriffe ausgeliefert werden können. Diese sollen auf zugeschnittene Landingpages verweisen, die genau die diskutierten Aspekte der Diskussion behandeln.

Dann können der einen Nutzergruppe die Funktionsweise des neuesten Features noch einmal erläutert werden, während anderen Nutzern die Angst vor negativen Auswirkungen genommen wird. Die dritte Gruppe wird noch einmal darin bestärkt, wie cool es doch ist, das neue Produkt zu kaufen. Keine der Gruppen wäre man mit einer übergeordneten Kampagne gerecht geworden.

Fazit: Super intelligente Monitoring Tools bilden die Grundlage für das neue Social Media Marketing

Die Zeit des Social Media Marketings per Gießkanne ist vorbei. In Zukunft liegt in der intelligenten Einbindung mächtiger Tools in den Marketingprozess und die Ausrichtung der Denkweise und Prozesse auf die neuen Möglichkeiten. Die Unternehmen, die diese Veränderungen am schnellsten und effektivsten umsetzen, werden sich einen großen Vorsprung auf die Konkurrenz erarbeiten. Ich bin gespannt, wann wir die ersten Auswirkungen sehen werden.

Photo credit: Wikimedia Commons

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The Voice of Germany Finale im Minutentakt http://www.monitoringmatcher.de/2015/02/the-voice-of-germany-finale-minutentakt/ http://www.monitoringmatcher.de/2015/02/the-voice-of-germany-finale-minutentakt/#comments Tue, 10 Feb 2015 07:46:55 +0000 http://www.monitoringmatcher.de/?p=122127 Der Monitoring-Anbieter Brandwatch bietet seit einigen Wochen eine minutengenaue Auswertung, spannend bei großen Ereignissen und natürlich auch im Fernsehkontext. Was aber lässt sich aus solch einer Minute-by-Minute-Analyse eigentlich ablesen? Wir haben uns die Möglichkeiten der minutengenauen Auswertung anhand des Staffel-Finales von … Weiterlesen →

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The Voice of GermanyDer Monitoring-Anbieter Brandwatch bietet seit einigen Wochen eine minutengenaue Auswertung, spannend bei großen Ereignissen und natürlich auch im Fernsehkontext. Was aber lässt sich aus solch einer Minute-by-Minute-Analyse eigentlich ablesen?

Wir haben uns die Möglichkeiten der minutengenauen Auswertung anhand des Staffel-Finales von The Voice of Germany am 12. Dezember angeschaut, das von Sat.1 ausgestrahlt wurde. Vielen Dank an dieser Stelle an Brandwatch für das Bereitstellen der Twitter-Daten zur #TVOG-Staffel und ganz besonders zum Finale.

Vom 1. November bis einschließlich 12. Dezember wurden so insgesamt 85.603 Tweets von 16.185 verschiedenen Nutzern erfasst. Dabei wurde eine „theoretische Reichweite“ von 838,9 Mio. Accounts erreicht. (Die theoretische Reichweite ist weiterhin kein belastbarer Wert, eignet sich aber immerhin als Hausnummer in Sachen Reichweite.)

Der Social Buzz zum „The Voice of Germany“ Finale insgesamt

Kurz für die Einordnung: Im Finale traten die vier Finalisten – Andrei Vesa, Charley Ann Schmutzler, Lina Arndt und Marion Campbell – jeweils in zwei Duetten an: einmal mit ihren Coaches (Samu Haber von Sunrise Avenue, Michi und Smudo von den Fantastischen Vier, Rae Garvey von Reamon und Stefanie Kloß von Silbermond) und einmal mit einem Gastkünstler (Ella Henderson, Hozier, Ed Sheeran und Olly Murs). Außerdem trug jeder Finalist die eigene Single vor. (Der Verlauf der 4. Staffel und auch des Finales ist im Wikipedia-Beitrag zur 4. Staffel sehr detailliert zusammengefasst.)

Beobachtet haben wir für das Finale neben dem offiziellen Hashtag für die Sendung (#tvog) auch die Hashtags, die die Nutzer verstärkt verwenden haben: für die Teams (z.B. #teamsamu), die Coaches (z.B. #samu) und die Kandidaten des Finales (#tvogandrei, #tvogcharley #tvoglina und #tvogmarion). Denn nur etwa 55 % der Tweets zur Sendung enthielten überhaupt das offizielle Hashtag #tvog.

Während des Finales am 12. Dezember waren 3.719 Accounts für den Social Buzz auf Twitter verantwortlich (13.200 Tweets) und erreichten damit eine theoretische Reichweite von 110,1 Mio. Accounts. Interessant dabei ist vor allem das Verhältnis zwischen männlichen (24 %) und weiblichen Zuschauern (76 %) – dies gilt sowohl für das Finale als auch für den gesamten Verlauf der vierten #TVOG-Staffel.

The Voice of Germany: Weibliche und männliche Twitterer im Vergleich (Daten: Brandwatch)

The Voice of Germany: Weibliche und männliche Twitterer im Vergleich (Daten: Brandwatch)

Und nicht nur, dass wesentlich mehr Nutzerinnen zum #TVOGFinale twitterten; Männer und Frauen sprachen auch über ganz andere Themen: Während bei den Twitterinnen vor allem Samu und Andrei beliebt waren, twitterten die Männer eher über den Auftritt von David Guetta. 😉

The Voice of Germany: Themen nach Geschlecht (Daten: Brandwatch)

The Voice of Germany: Themen nach Geschlecht (Daten: Brandwatch)

Die minutengenaue Analyse

Wir haben uns die Daten genauer angeschaut – und mit dem Verlauf der Sendung (inkl. Auftritten und Werbepausen) verglichen. (Damit die Grafiken besser lesbar sind, haben wir die Graphen minimal geglättet. Darüber hinaus haben wir alle Erwähnungen der sogenannten Idolcard ausgeschlossen. Dazu aber gleich noch mehr.)

Zum Hashtag #TVOG zeigt der Social Buzz im Minutenverlauf für das Finale ein paar eindeutige Peaks:

The Voice of Germany: Erwähnungen des Hashtags #tvog im Sendungsverlauf (Daten: Brandwatch)

The Voice of Germany: Erwähnungen des Hashtags #tvog im Sendungsverlauf (Daten: Brandwatch)

Insgesamt sind die Erwähnungen der einzelnen Finalisten sehr ungleich verteilt: Geht es nach Twitter, ist Andrei der eindeutige Gewinner. Er und Team Samu sind für etwa die Hälfte des Social Buzz zum #tvog-Finale verantwortlich. Die letztendliche Gewinnerin der vierten Staffel, Charley Ann Schmutzler, schafft es hingegen nur auf Platz 3.

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Im Minutenverlauf wird deutlich: Vor allem die Auftritte erzeugen einen großen Buzz während der Sendung.

The Voice of Germany: Erwähnungen des Hashtags #tvog und die Auftritte der Kandidaten im Sendungsverlauf (Daten: Brandwatch)

The Voice of Germany: Erwähnungen des Hashtags #tvog und die Auftritte der Kandidaten im Sendungsverlauf (Daten: Brandwatch)

Die Peaks im Social Buzz finden sich vor allem während und unmittelbar nach den Auftritten der Kandidaten (hellblau hinterlegt in der Grafik). Der Auftritt der Kandidaten mit Take That und die Voting-Phase (zwischen 23:15 Uhr und 23:45 Uhr) sind auf Twitter hingegen vergleichsweise ruhig.

Exkurs: Wie die Idolcards das Ergebnis verändern

Am 20. November startete #TVOG mit der Idolcard eine ganz eigene Twitter-Kampagne: Wer @idolcard mit dem Hashtag seines Lieblingscoaches oder -kandidaten (also z. B. „@idolcard #TVOGFanta“) twitterte, erhielt als Antwort eine personalisierte Autogrammkarte. Und Samu und Rea haben damit sogar ein Rekord aufgestellt: In drei Tagen gaben die beiden Coaches mehr als 45.000 digitale Autogramme.

Dass die Kampagne ein voller Erfolg war, zeigt der Social Buzz zur Idolcard: Insgesamt erwähnten zwischen dem 1. November und dem 12. Dezember über 25.000 Tweets den Account @idolcard, der damit der mit Abstand am häufigsten erwähnte Twitter-Account dieser #TVOG-Staffel ist.

Ein Blick auf die gesamte Staffel zeigt: Die Idolcards steigern die Gespräche über #TVOG erheblich:

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Im Vergleich mit anderen Sendungen stechen besonders die letzte Knock-out-Show am 20. November und die erste Live-Show am 21. November hervor. Sie erzeugte sogar mehr Social Buzz als das Finale.

Auch im Finale sind die Idolcards ein großes Thema – zumindest für Andrei und Team Samu sowie für Lina und Team Rae:

The Voice of Germany: Erwähnungen der Kandidaten im Finale mit und ohne Idolcard (Daten: Brandwatch)

The Voice of Germany: Erwähnungen der Kandidaten und Teams im Finale mit und ohne Idolcard (Daten: Brandwatch)

Auf Andrei und Team Samu entfallen während des Finales dabei fast so viele Tweets (4.396) wie auf die anderen drei Kandidaten und ihre Teams zusammen (4.796). Dies legt den Schluss nahe: Samu Haber ist der beliebteste Coach dieser Staffel und Kandidat Andrei vor allem deshalb so im Gespräch, weil er den beliebtesten Coach hat.

The Voice of Germany: Die Finalisten im Minutentakt

Offensichtlich sind Andrei und Lina vor allem aufgrund ihrer Duett-Partner auf Twitter so beliebt: Als Lina ihr Duett mit Ed Sheeran anstimmt, steigen die Erwähnungen ihres Namens auf den höchsten Minutenwert für einen Kandidaten während des gesamten Finales. Der am längsten anhaltende Buzz eines Kandidaten entfällt auf das Duett von Andrei mit Samu Haber:

The Voice of Germany: Erwähnungen der Kandidaten und Teams im Sendungsverlauf (Daten: Brandwatch)

The Voice of Germany: Erwähnungen der Kandidaten und Teams im Sendungsverlauf (Daten: Brandwatch)

Über die Auftritte von Marion und Charley Ann wird insgesamt weit weniger gesprochen. Insgesamt zeigt der Minutenverlauf – selbst bei relativ geringen Tweetzahlen pro Minute – eindeutige Parallelen zum Sendungsverlauf. Deutlich zu erkennen sind die einzelnen Auftritte und besonders der Moment, als Charley Ann die vierte Staffel #tvog gewinnt: Hier steigen die Mentions ihres Namens auf bis zu 66 pro Minute – und damit den zweithöchsten Wert eines Kandidaten am gesamten Abend.

Fazit

Die Coaches (vor allem Samu Haber und Rea Garvey) haben insgesamt zu einer höheren Reichweite der Sendung im Social Web geführt, auch durch die Idolcard. Das Konzept, bekannte Coaches einzusetzen (in Kombination mit der Idolcard), erhöht zwar die Aufmerksamkeit (und die Zahl der Erwähnungen) für einzelne Kandidaten. Zugleich hat dies aber keinen spürbaren Einfluss auf das Voting-Ergebnis.

Wenig überraschend hängt der Social Buzz während des Sendungsverlaufs mit den Auftritten der Kandidaten zusammen. Die minutengenaue Auswertung zeigt, dass vor allem über den jeweils gerade stattfindenden Auftritt gesprochen wird. Die Beliebtheit mancher Coaches und Duettpartner spiegelt sich ebenfalls eindeutig im Social Buzz wider (siehe z. B. Linas Duett mit Ed Sheeran). So könnte man minutengenau vertiefend analysieren, wie einzelne Auftritte inhaltlich wahrgenommen wurden.

Sicherlich auch als Highlight in der Sendung geplant, zeigt der Social Buzz im Sendungsverlauf jedoch: Der Auftritt aller Kandidaten mit Take That erzeugt nahezu keinen Buzz, was durchaus Hinweise auf die Beliebtheit der Band bei den vor allem jungen TVOG-Zuschauern liefern dürfte. 😉

In den Werbepausen geht der Social Buzz insgesamt spürbar zurück, zumindest mit Blick auf das beobachtete Hashtag #TVOG. Auch längere Moderationsphasen führen zu einem Nachlassen des Social Buzz. Es steht zu vermuten, dass es dabei durchaus auch einen Zusammenhang zwischen Social Buzz und Einschaltquoten gibt … :-)

Die gefundenen Beiträge zeigen aber auch: Wenn wir während eines einzelnen Auftritts einige hundert Tweets erfassen, sind zwar erste Trends erkennbar. Eine wirklich aussagekräftige Analyse kann man darauf eher nicht basieren. Angesichts der immer noch wachsenden Verbreitung von Social Media stehen die Chancen aber gar nicht schlecht, dass die kritische Masse für solche inhaltlichen Analysen auch in Deutschland immer häufiger erreicht werden wird.

Zum Schluss möchten wir uns nochmals ausdrücklich bei Brandwatch für die Bereitstellung der Daten bedanken.

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http://www.monitoringmatcher.de/2015/02/the-voice-of-germany-finale-minutentakt/feed/ 1
Social Media Week Hamburg 2015 durch die Datenbrille http://www.monitoringmatcher.de/2015/01/social-media-week-hamburg-2015-durch-die-datenbrille/ http://www.monitoringmatcher.de/2015/01/social-media-week-hamburg-2015-durch-die-datenbrille/#comments Wed, 21 Jan 2015 09:43:38 +0000 http://www.monitoringmatcher.de/?p=680304 Vom 23.-27. Februar 2015 findet die Social Media Week Hamburg 2015 statt – die Großveranstaltung wird zum dritten Mal in der Hansestadt realisiert. Ähnlich wie im Vorjahr (drüben bei Cortex digital) haben wir einen Blick auf die derzeit 222 Veranstaltungen … Weiterlesen →

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Social Media Week Hamburg 2015Vom 23.-27. Februar 2015 findet die Social Media Week Hamburg 2015 statt – die Großveranstaltung wird zum dritten Mal in der Hansestadt realisiert. Ähnlich wie im Vorjahr (drüben bei Cortex digital) haben wir einen Blick auf die derzeit 222 Veranstaltungen geworfen und einen Auswahl von 16 Veranstaltungen aus der Perspektive des MonitoringMatchers zusammengestellt. Neben dem Kernthema “Social Media Monitoring” haben wir noch drei weitere Aspekte berücksichtigt – neben “Big Data” und “Open Data” (beides spannende Punkte, wenn es um die Anreicherung und erweiterte Nutzung von Daten geht) haben wir auch Veranstaltungen zu “Datenjournalismus” in die Übersicht aufgenommen. Denn gerade im Umgang mit erhobenen Daten (z.B. aus Monitoring- oder Analytics-Tools) wird es immer wichtiger, mithilfe der Daten spannende kleine Geschichten erzählen und / oder interessante Visualisierungen erstellen zu können, um die Adressaten der Auswertungen auch wirklich erreichen zu können. Viele der Veranstaltungen sind zwar derzeit ausgebucht; es lohnt aber, da regelmäßig zu schauen, da oft Plätze kurzfristig freiwerden.

Hier also die 16 MonitoringMatcher-Tipps für die Social Media Week Hamburg 2015

  • Montag, 23. Februar 2015, 15:00-16:00
    Lernen? Her mit den Daten! Schule 2.0: Open Data im Unterricht – ein Beispiel aus der Praxis in Moers (#SMWDATASCHOOL)
    Noch sind Open Data-Portale als Recherchequelle im Schuluntericht die Ausnahme. Doch in Moers hat die Stadtverwaltung 2013 mit dem Gymnasium Adolfinum und der Hochschule Rhein-Waal das Projekt „Open Data und Schule“ gestartet. Ziel ist es, ein Vorgehensmodell für den Einsatz offener Daten im Unterricht zu veröffentlichen. Welche Erfahrungen Moers mit offenen Daten in der Schule gemacht hat, und ob die Schule 2.0 auch für Hamburg eine Option sein könnte, wird in dieser Session diskutiert.
    Sprecher: Claus Arndt
    Fokus: Open Data
    Ort: Hochschule Macromedia – Eventraum
    Offizielle Veranstaltungsinfos und Anmeldung
     
  • Montag, 23. Februar 2015, 15:00-16:00
    In the Mood for Measurement (#SMWHHMELTWATER; englisch)
    There are no more excuses for not measuring PR activities. The ability to measure program will elevate recognition of PR as a business instrument and show how they are no longer a cost center, but a revenue center. The key is to extract insights from unstructured data beyond the organization firewall and bring clarity to any competitive landscape. This session will discuss the difference between vanity metrics and actionable metrics.
    Sprecher: Christian Finstad
    Fokus: Social Media Monitoring
    Ort: Schanzenhöfe – Ratsherrn Diele
    Offizielle Veranstaltungsinfos und Anmeldung
     
  • Montag, 23. Februar 2015, 16:30-17:30
    Big or Small Data: How to gain the right insights from social media monitoring (#SMWDIGIMIND; englisch)
    Whether you’re analyzing a popular consumer brand or a lesser known B2B company, the trick is finding the right insights from social media to inform your business decisions. This presentation will show seasoned professionals as well as beginners how they can use social media monitoring tools to extract valuable data from the web. Participants will take away useful skills on how to gather data, identify trends, leverage influencer relations, detect online sentiment, analyze search behavior and much more.
    Sprecher: Cassandra Krause
    Fokus: Social Media Monitoring
    Ort: Schanzenhöfe – Ratsherrn Diele
    Offizielle Veranstaltungsinfos und Anmeldung
     
  • Dienstag, 24. Februar 2015, 10:30-11:30
    Den Kunden im Blick – Content Marketing & Social Media Monitoring
    Offline und online gilt: Nur wer zuhört, kann lernen und somit sinnhafte Gespräche mit seinen Stakeholdern führen! Ein Tool kann das persönliche Gespräch zwar nicht ersetzen, aber das digitale aktive Zuhören durch Social Media Monitoring ist eine große Chance, ein noch besserer Kunden- und Marktversteher zu werden.
    Sprecher: Wilko Steinhagen
    Fokus: Social Media Monitoring
    Ort: Schanzenhöfe – Ratsherrn Diele
    Offizielle Veranstaltungsinfos und Anmeldung
     
  • Dienstag, 24. Februar 2015, 12:00-14:30
    Social Media Command Centers in der Praxis
    Immer mehr Firmen setzen Social Media Command Centers ein, um ihre eigenen Social Media-Aktivitäten immer im Blick zu haben, die Mitarbeiter für Online-Themen zu sensibilisieren und rechtzeitig über Krisen informiert zu sein. Dieser Workshop erklärt, was ein Command Center ist, wie man es aufsetzt und was dazu benötigt wird – Hintergrund, Hardware, Anwendungsvoraussetzungen. Darüber hinaus werden Anwendungsbeispiele aus der Praxis gezeigt.
    Sprecher: Johannes Heimann, Susanne Ullrich
    Fokus: Social Media Monitoring
    Ort: Schanzenhöfe – Altes Mädchen
    Offizielle Veranstaltungsinfos und Anmeldung
     
  • Dienstag, 24. Februar 2015, 13:30-14:30
    Das transparente Hamburg – Gebrauchsanweisung für Open Data (#SMWOPENHH)
    Seit September 2014 hat Hamburg ein Transparenzportal. Hier finden Interessierte Tausende von Dokumenten und Daten aus Politik und Verwaltung. Wie funktioniert ein Open Data Portal wie das Hamburger Transparenzportal Hamburg? Wie entstehen aus den darin enthaltenen Informationen weiterverwertbares Wissen und Geschichten? Was kann man mit den Rohdaten aus Politik und Verwaltung machen?
    Sprecher: Christian Horn, Martin Virtel, Christian Heise
    Fokus: Open Data
    Ort: MakerHub
    Offizielle Veranstaltungsinfos und Anmeldung
     
  • Dienstag, 24. Februar 2015, 15:00-16:00
    „Aus Big mach Smart“ – Aussagefähige KPIs entlang der Consumer Journey (#SMWHHBRANDBUILDING)
    Online, Offline, Digital, Social, Mobile – Die gemeinsame Optimierung eines medialen Ökosystems steht im Fokus dieser Session. Am Ende steht die Frage: Was treibt den ROI wirklich?
    Sprecher: Ron Warncke, Julia Behrens, Peter Kiefer
    Fokus: Big Data
    Ort: Schanzenhöfe – Ratsherrn Diele
    Offizielle Veranstaltungsinfos und Anmeldung
     
  • Dienstag, 24. Februar 2015, 16:30-17:30
    Gib Data – Big Data (#SMWGIBDATA)
    Die Veranstaltung der Medienanstalt Hamburg / Schleswig-Holstein (MA HSH) geht der Frage nach, was hinter dem Begriff Big Data steht. Welches sind Vorteile und Risiken? Wie gelingt eine datenbewusste Nutzung des Internet? Ohne zu dramatisieren soll ein Bewusstsein für Chancen, aber auch mögliche Gefahren digitaler Kommunikation geschaffen werden. Daran anknüpfend werden Konsequenzen für eine zeitgemäße und praxisnahe Medienpädagogik im Sinne eines wirkungsvollen Datenschutz-Verhaltens diskutiert.
    Sprecher: Julia Schönborn, Jan Girlich, Malte Spitz
    Fokus: Big Data
    Ort: Hochschule Macromedia, University of Applied Sciences – Eventraum
    Offizielle Veranstaltungsinfos und Anmeldung
     
  • Dienstag, 24. Februar 2015, 18:00-19:00
    Warum twitterst Du denn soviel? Paneldiskussion mit den Top Influencern der Social Media Week Hamburg 2015 (#SMWTOPINFLUENCERS)
    Bei jeder Social Media Week gibt es sie – die Personen, die den Social Buzz vorantreiben. Top Twitterer als die Personen, die am meisten twittern, und Top Influencer als die, die am häufigsten in Tweets genannt werden – sie haben einen großen Einfluss auf die Gespräche zur #SMWHH im Social Web. Doch welche Intentionen stecken dahinter, was treibt sie an? Das Panel bringt Top Influencer und Top Twitterer live auf der Social Media Week Hamburg 2015 zusammen.
    Sprecherinnen: Susanne Ullrich, Mona Szyperski, Carolin Neumann, Inken Arntzen
    Fokus: Social Media Monitoring
    Ort: Schanzenhöfe – Ratsherrn Diele
    Offizielle Veranstaltungsinfos und Anmeldung
     
  • Mittwoch, 25. Februar 2015, 12:00-13:00
    Unlocking the Power of Social (#SMWHHUNLOCKED)
    Paul Sackmann von Hootsuite präsentiert einen Überblick der “Social World”, wie sich Social Media über die Zeit weiter entwickelt hat, welche Key Trends uns erwarten und ein paar Tipps und Tricks für die eigene Social Media-Strategie.
    SprecherIn: Paul Sackmann
    Fokus: Social Media Monitoring
    Ort: Schanzenhöfe – Ratsherrn Diele
    Offizielle Veranstaltungsinfos und Anmeldung
     
  • Mittwoch, 25. Februar 2015, 15:00-16:00
    Zahlen, Daten, Lärm – Ein Erfahrungsbericht über Datenjournalismus in der praktischen Anwendung (#SMWHHTRANSMEDIA)
    Ein Bauprojekt, das einen ganzen Stadtteil verändern wird: die Neue Mitte Altona. Diesem Thema haben sich Studierende bei der Sommerakademie „Transmedia“ der Uni Hamburg und der Hamburg Kreativ Gesellschaft gewidmet und zum ersten Mal datenjournalistisch gearbeitet. Auf einer Karte haben sie die Intensität des Baulärms dargestellt, mit dem die Bewohner später einmal rechnen müssen. In einem Talk wird gezeigt, auf welche Probleme sich Neulinge einstellen müssen und wie die Studierenden den Weg zur ersten eigenen Karte geschafft haben.
    SprecherIn: N.N.
    Fokus: Datenjournalismus
    Ort: MakerHub
    Offizielle Veranstaltungsinfos und Anmeldung
     
  • Donnerstag, 26. Februar 2015, 13:30-14:30
    Schnell, schneller, Echtzeit – Mit Real Time Marketing der Konkurrenz einen Schritt voraus sein (#SMWRTMARKETING)
    Social Media, Wearables und andere Technologien sorgen dafür, dass innerhalb weniger Sekunden weltweit Millionen von Daten erzeugt werden. Big Data ist das Stichwort dazu. Doch wie können Marken Big Data in Echtzeit in kleine, relevante Datenpakete verwandeln und diese gewinnbringend einsetzen? Dieser Vortrag gibt Hilfestellungen dazu und zeigt auf, wie man mit Echtzeitdaten Communities aufbauen, Fangemeinden vergrößern und Kunden binden kann.
    Sprecherin: Susanne Ullrich
    Fokus: Big Data
    Ort: Hochschule Macromedia – Eventraum
    Offizielle Veranstaltungsinfos und Anmeldung
     
  • Donnerstag, 26. Februar 2015, 15:00-16:00
    Social Media Monitoring am Beispiel der TK-Imagekampagne #wireinander (#SMWWIREINANDER)
    “Den eigenen Weg gemeinsam gehen”. Unter diesem Motto startete die Techniker Krankenkasse (TK) am 3. November 2014 ihre Imagekampagne. Am Beispiel der Hastagkampagne #wireinander geben die TK und die Agentur New Communication auf der Social Media Week Hamburg 2015 Einblick, welche relevanten Anforderungen und Herausforderungen beim Aufsetzen des Kampagnen-Monitorings zu meistern waren.
    Sprecher: Stefan Sander, Hans-Joachim Gras
    Fokus: Social Media Monitoring
    Ort: Hochschule Macromedia – Eventraum
    Offizielle Veranstaltungsinfos und Anmeldung
     
  • Donnerstag, 26. Februar 2015, 15:00-17:30
    Welchen Einfluss haben Big Data und (Social) Media Monitoring auf unsere Lebenswelten? (#SMW_HANSEAT)
    Die Arbeitsgemeinschaft Social Media (AGSM) e.V. und ERFAHRENHEIT haben verschiedene Experten zum Schwerpunkttag Mobilität und Civic Tech eingeladen, verschiedene Cases aus ihrem Umfeld und aktuelle Technologien vorzustellen und Anwendungsgebiete und Nutzen kritisch zu diskutieren sowie aufzuzeigen, welchen Einfluss Big Data und (Social) Media Monitoring auf unsere Lebenswelten haben.
    Sprecher: Malte Tietjen, Oliver Berger, Joerg Blumtritt
    Fokus: Social Media Monitoring
    Ort: Hanseat
    Offizielle Veranstaltungsinfos und Anmeldung
     
  • Freitag, 27. Februar 2015, 12:00-13:00
    Fatale Fußnoten und andere Zahlenmonster – die Widersacher des tagesaktuellen Datenjournalismus
    Mit datenjournalistischen Methoden kann auch tagesaktueller Journalismus um neue Aspekte und tiefere Recherche bereichert werden. Doch nicht selten scheitern gute Ideen an der knappen Ressource Zeit und zahlreichen anderen Gegenspielern. Diese Session zeigt anhand von Beispielen aus dem journalistischen Alltag, wo Probleme drohen, welche davon sich in kurzer Zeit bändigen lassen und welche nicht.
    Sprecherin: Christina Elmer
    Fokus: Datenjournalismus
    Ort: Schanzenhöfe – Ratsherrn Diele
    Offizielle Veranstaltungsinfos und Anmeldung
     
  • Dienstag, 27. Februar 2015, 12:00-13:00
    Datenauswertung von Social Media (#SMWSCIENCE)
    In den Sozialen Medien werden jeden Tag Unmengen an Nutzer-Daten generiert. Kann jedermann auf diese Daten zugreifen? Kann man diese Daten auswerten? Wie und wozu? Nicht nur im Marketing sondern seit jeher in der Wissenschaft ist man an quantitativen und qualitativen User-Daten interessiert. In dieser Session des Instituts für Volkskunde/Kulturanthropologie der Universität Hamburg geht es um qualitative Daten in Social Media und deren computergestützte Auswertung (MAXQDA).
    Sprecher: N.N.
    Fokus: Social Media Monitoring
    Ort: Thalia in der Gaußstraße
    Offizielle Veranstaltungsinfos und Anmeldung
     

(Stand der Übersicht: 25.01.2015, 15:03 Uhr)

Und nun hoffen wir, dass sich noch ausreichend freie Plätze für die vielen Veranstaltungen im Programm finden und wünschen viel Spaß bei der Social Media Week Hamburg 2015!

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Digimind strategischer Partner von Hootsuite http://www.monitoringmatcher.de/2015/01/hootsuite-digimind-partnerschaft/ http://www.monitoringmatcher.de/2015/01/hootsuite-digimind-partnerschaft/#comments Tue, 20 Jan 2015 21:19:10 +0000 http://www.monitoringmatcher.de/?p=737607 Wie Digimind heute bekanntgegeben hat, ist der französische Anbieter von Social Media Monitoring ab sofort strategischer Partner des auch in Deutschland populären Engagement-Tools Hootsuite. Somit können die über Digimind gefundenen Social Media Beiträge in Hootsuite eingebunden und auch direkt bearbeitet … Weiterlesen →

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Hootsuite Digimind PartnerschaftWie Digimind heute bekanntgegeben hat, ist der französische Anbieter von Social Media Monitoring ab sofort strategischer Partner des auch in Deutschland populären Engagement-Tools Hootsuite. Somit können die über Digimind gefundenen Social Media Beiträge in Hootsuite eingebunden und auch direkt bearbeitet werden. “Heute sind wir sehr stolz darauf, mit Hootsuite eine Partnerschaft einzugehen und somit unseren Technologien eine neue Dimension zu verleihen”, sagt Digimind-CTO Mohammed El Haddar.

Konkret bedeutet die Hootsuite Digimind Partnerschaft, dass die in Digimind identifizierten Beiträge aus dem Social Web als eigene Spalte(n) in Hootsuite dargestellt werden können. Hootsuite Pro und Enterprise Nutzer können von nun an auf Daten aus ihren Digimind Social Accounts über die kostenlose App zugreifen, wie auch das folgende englischsprachige Video zeigt:

“Die Hootsuite Digimind Integration bietet Online­-Kommunikationsspezialisten die ultimative Social Media Management Suite”, fügt Patrice Francois hinzu, der Mitbegründer von Digimind. “Dank der Kombination der innovativsten Social Listening und Analyse Plattform mit den umfassenden Engagement und Publishing Funktionen von Hootsuite werden Digital Marketing Manager viel Zeit sparen.”

Und Kevin O’Brien, Hootsuite Vice President für Partnerschaften ergänzt: “Unsere Integration mit Digimind stellt sicher, dass Benutzer auf eine Reihe von anspruchsvollen Social Analytics und Engagement Tools und somit auf relevante Online­-Daten Zugriff haben, die sowohl für Vertrieb, als auch für Marketing und Kundenbetreuung wichtig sein können.”

Hootsuite Digimind Integration

Beispiel: Hootsuite Digimind Integration

Kombination im Trend: Hootsuite Digimind

Insgesamt zeigt sich an der Hootsuite Digimind Partnerschaft ein spannender Trend. Denn neben Social Media Monitoring und Social Media Analytics kam gerade in den letzten Jahren zunehmend auch der Bereich Engagement auf die Agenda der Kunden. Und während anfangs versucht wurde, geschlossene Insel-Lösungen bereitzustellen, die am besten alle drei Bereiche abdeckten (auch weil dies die Kunden so haben wollten), wurde schnell deutlich, dass es als Tool-Anbieter und Dienstleister nahezu unmöglich ist, die eierlegende Wollmilchsau bereitzustellen und somit “alles” zu können. Denn dazu ändern sich sowohl die Anforderungen auf Kundenseite als auch die entsprechenden Märkte und Netzwerke viel zu oft und schnell – ein ständiges Nachhalten und Optimieren ist daher elementar, ist aber oft schon für einen Bereich (z.B. für Social Media Monitoring) kaum zu leisten.

Deshalb reagieren offenbar immer mehr Anbieter mit entsprechenden Kooperationen. So gab z.B. der britische Anbieter Brandwatch schon vor gut einem Jahr eine ähnliche strategische Partnerschaft mit Hootsuite bekannt. Inklusive des eigenen Monitoring-Dienstes uberVU kann Hootsuite daher aktuell die Ergebnisse von drei verschiedenen Monitoring-Anbietern integrieren. Durchaus vergleichbar fokussieren z.B. auch die beiden deutschen Anbieter SocialHub (Kundenservice) und some.io (Redaktionsplanung) auf ihre Kernkompetenz und verweisen jeweils auf den anderen Anbieter (siehe Interview mit Social Hub / Hilfe-Seite von some.io). Und gerade auch im Rahmen der letzten dmexco war immer wieder von Kooperationsgesprächen zu hören, um die Fähigkeiten verschiedener Tools zu bündeln, ohne das eigene Tool mit zu vielen Funktionen und Elementen zu überfrachten.

Alles in allem ist wohl davon auszugehen, dass wir künftig noch häufiger von entsprechenden Partnerschaften und Integrationen lesen werden – aus Kundensicht durchaus erfreulich, da sich so der Leistungsumfang vieler Tools erweitern dürfte, ohne dass sich die Kunden auf ein völlig neues Tool einstellen müssen.

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Twitter Analytics jetzt auch in iOS App http://www.monitoringmatcher.de/2014/12/twitter-analytics-ios-app-verfuegbar/ http://www.monitoringmatcher.de/2014/12/twitter-analytics-ios-app-verfuegbar/#comments Tue, 23 Dec 2014 11:15:14 +0000 http://www.monitoringmatcher.de/?p=294844 Mit den Twitter Analytics stellt Twitter schon seit Juli 2014 detaillierte Daten über die Reichweite der Tweets (sowie die erfassten Interaktionen zum einzelnen Tweet) zur Verfügung – bisher aber nur per Weboberfläche (über analytics.twitter.com). Seit gestern können diese Daten zumindest … Weiterlesen →

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twitter-analytics-ios-analytik-website_compMit den Twitter Analytics stellt Twitter schon seit Juli 2014 detaillierte Daten über die Reichweite der Tweets (sowie die erfassten Interaktionen zum einzelnen Tweet) zur Verfügung – bisher aber nur per Weboberfläche (über analytics.twitter.com). Seit gestern können diese Daten zumindest zum Teil nun auch innerhalb der offiziellen Twitter-App für iOS angezeigt werden – nachfolgend ein erster Blick auf die neue Analytics-Integration und auch ein erstes Kurzfazit.

Auch wenn schon seit einer Weile Screenshots kursierten, gab es erst gestern den halboffiziellen Hinweis auf die neue Option – inkl. eines Verweises auf einen Artikel im Support-Bereich (leitet bei deutscher Twitteroberfläche auf einen noch nicht aktualisierten deutschen Text um). Bisher scheint das Feature noch nicht flächendeckend verfügbar zu sein. So konnte ich mit meinem persönlichen Account auch erst heute morgen auf die neue Funktion zugreifen, einer Stichprobe bei 10 meiner / unserer Accounts (inkl. @MonitoringMatch) ergab, dass die Funktion dort derzeit noch nicht verfügbar ist. Erfahrungsgemäß dauert es aber meistens nur wenige Tage, bis die Funktion auch in der Fläche ausgerollt wird.

Impressionen und Vergleich Twitter Analytics iOS App – Website

Die (eingedeutschten) “Analytik-Details” sind unterhalb des Tweets in der Detailansicht aufrufbar. Dort sieht man dann die bisherigen “Impressionen” sowie die Zahl der “Engagements” insgesamt. Unterhalb werden dann die drei größten Werte als “Engagement highlights” aufgelistet. Trotz “deutscher” Oberfläche wird hier aber wieder mal nur eine überwiegend englische Oberfläche geboten. Die genannten Prozent-Werte beziehen sich logischerweise immer nur auf die Zahl der erreichten Personen (mehr zu den Werten siehe auch unsere detaillierte Übersicht zu den Twitter Analytics).

Twitter Analytics iOS (Tweet details)

Screenshots: Tweet details / Analytik details

  Twitter Analytics iOS (Analytik details)

So ressourcensparend die Reduzierung auf die drei größten Werte auch sein mag, wäre hier allerdings eine Anzeige aller Werte wünschenswert, um so besser vergleichen zu können. Denn wie ein Blick auf die Auswertung des gleichen Tweets via Website zeigt, sind im Zweifelsfall mehr als drei Werte verfügbar.

Twitter Analytics iOS: Screenshot analytics.twitter.com

Screenshot (zum Vergleich): analytics.twitter.com

Als Beispiel diente hier übrigens der folgende Tweet:

Kurzfazit zur Twitter Analytics iOS Integration

Spannendes Feature, das auch ausserhalb der diversen Analytics-Tools (und der Twitter-Website) ein schnelles und gebündeltes Feedback über den “Impact” der Tweets eines eigenen Accounts gibt – sofern man die offizielle Twitter-App nutzt. Solange diese Daten nicht – wie z.B. bei den Facebook Insights – per API für eine Zusammenfassung auch in externen Tools genutzt werden können, bleibt derzeit nur die Nutzung der Website oder eben der offiziellen App, um die Kommunikation per Twitter zu begleiten und auch zu optimieren. Bleibt nur zu hoffen, dass dieses Feature schnell auch für Android und auch für alle Accounts ausgerollt wird – gerne künftig auch mit mehr als den drei “Top”-Werten.

Und? Haben Sie schon die Twitter Analytics in der iOS App? Und was halten Sie davon?

(aufmerksam geworden via The Next Web)

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Wie Brandwatch PeerIndex kauft und auf Wachstumskurs geht http://www.monitoringmatcher.de/2014/12/wie-brandwatch-peerindex-kauft-und-auf-wachstumskurs-geht/ http://www.monitoringmatcher.de/2014/12/wie-brandwatch-peerindex-kauft-und-auf-wachstumskurs-geht/#comments Thu, 18 Dec 2014 14:02:00 +0000 http://www.monitoringmatcher.de/?p=196125 Nur 10 Wochen dauerte es, bis aus einem ersten Gespräch zwischen Giles Palmer (Bild), CEO Brandwatch, und Azeem Azhar, CEO von PeerIndex, die gestern erfolgte Bekanntgabe resultierte, dass Brandwatch PeerIndex übernimmt, wie Giles Palmer im Brandwatch-Blog berichtet. Damit hat der … Weiterlesen →

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Giles Palmer, CEO Brandwatch PeerIndex Nur 10 Wochen dauerte es, bis aus einem ersten Gespräch zwischen Giles Palmer (Bild), CEO Brandwatch, und Azeem Azhar, CEO von PeerIndex, die gestern erfolgte Bekanntgabe resultierte, dass Brandwatch PeerIndex übernimmt, wie Giles Palmer im Brandwatch-Blog berichtet. Damit hat der Social Media Monitoring-Anbieter aus dem englischen Brighton seine Portfolio im Bereich Analytics deutlich verstärkt, eine erste Übernahme realisiert und hat nun inklusive der Mitarbeiter des Influencer Analytics-Anbieters weltweit etwa 300 Mitarbeiter, davon knapp 40 in Deutschland (in Berlin und Stuttgart).

Peerindex, Klout und Kred

Lange Zeit wurde PeerIndex zwar in der Nähe der Reputationstools Klout und – etwas weniger bekannt – Kred verortet, allerdings hat sich die Ausrichtung zunehmend verändert. Aktuell verfügt PeerIndex über die nach eigenen Angaben größte unabhängige Autorendatenbank (mehr als 300 Millionen Autorenprofile von PeerIndex, über vier Jahre Twitter-Autorendaten sowie eine sehr transparente Influencer Mapping-Technologie) und soll so künftig den Brandwatch-Nutzern neue und wertvolle Einsichten ermöglichen.

“Für Marketingverantwortliche ist es entscheidend, mehr über die Menschen zu erfahren, die hinter den Online-Gesprächen stehen. Deshalb ist es wichtig, dass wir Technologien zur Verfügung stellen, die es ihnen ermöglichen, ihre Zielgruppensegmente in großem Umfang treffsicher gezielt anzusprechen.”, sagt Giles Palmer über die Motivation hinter der Übernahme (siehe auch Pressemeldung)

Wie Brandwatch PeerIndex integrieren will

Auch wenn PeerIndex – neben dem derzeit ebenfalls noch integrierten Kred – bereits in die Brandwatch-Oberfläche eingebunden war, soll die Integration und weitere Produktentwicklung behutsam passieren. So ist z.B. noch nicht final entschieden, wie genau die Einbindung und Integration künftig aussehen soll. Das gesamte Team von PeerIndex, das 10 Mitarbeiter vor allem mit Entwickler-Schwerpunkt umfasst, wird aber umgehend bei Brandwatch einsteigen. Und Azeem Azhar wird des Weiteren als Produkt Evangelist eine wichtige Rolle bei Brandwatch übernehmen.

Weiterhin wurde das “neu aufgestellte Data Science Team, in dem einige brillante Mathematiker und Physiker arbeiten, beauftragt, weitere Verbindungen und Muster mithilfe dieser Daten zu finden, die wir anschließend in die Analytics-Plattform integrieren können”, schreibt Giles Palmer im Brandwatch-Blog und geht auch genauer auf die anstehenden Aufgabenstellungen ein:

Social Media aus der inhaltlichen Perspektive anzugehen bildet die Grundlage zum Erkennen, was in den sozialen Medien geschieht. Wir haben eine sehr große “Maschine” gebaut, die perfekt darin ist, Inhalte aufzuspüren, zu analysieren und zu kategorisieren.

Doch die Frage, die Brandwatch zu beantworten sucht, lautet: Warum geschieht es?
Warum hat sich dieser oder jener Inhalt so unglaublich schnell verbreitet? Und ebenso wichtig, wenn ein Unternehmen eine gute Chance haben möchte, einen gefeierten Erfolg zu wiederholen: Wie sollte das Content Marketing Team in solchen Fällen vorgehen?

Die Kombination der PeerIndex-Daten und -Technologie mit der Brandwatch-Technologie wird dabei helfen, all diese Fragen zu beantworten. Wir werden verstehen, dass eine bestimmte Nachricht sich verbreitet hat, weil eben eine ganz bestimmte Person darüber gesprochen hat. Und das Publikum dieser Person fungierte als Link zu einem anderen – identifizierten – Netzwerk aus Personen, in dem die Nachricht rasend schnell geteilt wurde – und dann haben fünf Mitglieder dieser Netzwerke sie ebenfalls geteilt und eine neue Gruppe wurde erschlossen und so weiter und so weiter.

Kaufpreis von 12 Mio. Euro – und Börsengang?

Einem Medienbericht zufolge betrug der Wert der Übernahme etwa 12 Mio. Euro (10 Mio. GBP), auch wenn Brandwatch selber keine Zahlen über den Kaufpreis veröffentlicht hat (TechCrunch meldet ergänzend, dass der Kauf überwiegend über Brandwatch-Anteile abgewickelt worden sei, sowie um “eine gewisse Summe in bar”). Zum bei SkyNews ebenfalls angedeuteten Börsengang 2016 merkt Brandwatch auf Nachfrage an, dass ein Börsengang “eine von vielen denkbaren Möglichkeiten ist, sich mittel- bis langfristig weiterzuentwickeln, derzeit aber der Fokus klar auf Wachstum (im Bereich Kundenzahl und Umsatz) sowie natürlich auf der Integration von PeerIndex liegt.”

Auch wenn es für ein Fazit nun wirklich noch zu früh ist…

Alles in allem ein schönes und vielversprechendes, wenn auch nicht ganz billiges Weihnachtsgeschenk für Brandwatch, das gerade im immer wichtiger werdenden Bereich Social Media (Influencer) Marketing neue Möglichkeiten eröffnen dürfte. Wir sind jedenfalls gespannt und bleiben dran 😉

Bild: Brandwatch

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