MonitoringMatcher http://www.monitoringmatcher.de Magazin rund um digitales Monitoring Thu, 22 Feb 2018 13:25:27 +0000 de-DE hourly 1 Instagram Publishing: Zwei Wochen danach http://www.monitoringmatcher.de/2018/02/instagram-publishing-zwei-wochen-danach/ http://www.monitoringmatcher.de/2018/02/instagram-publishing-zwei-wochen-danach/#respond Thu, 15 Feb 2018 08:24:47 +0000 http://www.monitoringmatcher.de/?p=1605021 Bisher galt für die populäre Plattform Instagram die eiserne Regel: Inhalte konnten nur über die jeweilige App veröffentlicht werden, sofern dort der Account eingerichtet war. Publishing war so nur sehr umständlich möglich, vor allem zeitgesteuert klappte dies nicht ohne menschliche … Weiterlesen →

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Bisher galt für die populäre Plattform Instagram die eiserne Regel: Inhalte konnten nur über die jeweilige App veröffentlicht werden, sofern dort der Account eingerichtet war. Publishing war so nur sehr umständlich möglich, vor allem zeitgesteuert klappte dies nicht ohne menschliche Unterstützung. Vor zwei Wochen hat Instagram bekanntgegeben, dass der Zugriff nun auch per API möglich sei (siehe auch Allfacebook). Wir haben uns angeschaut: Funktioniert das Instagram Publishing reibungslos? Und wer hat schon umgesetzt?

Wenig überraschend die gute Nachricht vorweg: Es klappt. Und das recht unkompliziert, wie das nachfolgende Beispiel zeigt. Der Workaround mit einer Postvorbereitung und anschließender Push-Benachrichtigung (wie z.B. bei Later) gehört nun also der Vergangenheit an, zumindest wenn man kostenpflichtige Tools nutzt und es sich beim bespielten Instagram-Profil um ein Business-Profil handelt.

Instagram Publishing bei swat.io

Am Beispiel eines vorbereiteten Posts über swat.io – dort wurde die neue Publishing-Funktion Anfang Februar integriert – zeigt sich, dass die Vorbereitung einfach möglich ist. Vor der Veröffentlichung muss nur kurz ein neuer Access Token für das Profil gesetzt werden (“Credentials for Publishing”, siehe auch Hilfe-Seite bei swat.io).

Danach kann dann der neue Post wie gewohnt über den Kalender geplant (und ein Veröffentlichungszeitpunkt angegeben) werden – im Beispiel für einen Post für unseren Instagram-Account @MonitoringMatch:

Vorbereitung des Instagram-Posts per Tool (Screenshot swat.io)

Die Veröffentlichung erfolgt dann zum eingestellten Zeitpunkt. Entsprechend ist dann der Post auch ohne weitere Aktivitäten online.

Nur konsequent: Instagram Publishing international

Ein Blick auf die vor allem international sehr aktiven Tools zeigt, dass nahezu alle direkt zum Start die neue Funktion an Bord hatten (abgesehen von Buffer, die aber ebenfalls mit der Integration beschäftigt sind):

Instagram Publishing in der DACH-Region

Neben der schon erwähnten Umsetzung beim österreichischen swat.io haben auch SocialHub (siehe auch SocialHub-Blog) und Facelift bereits umgesetzt. Das immer häufiger in DACH genutzte Falcon.io unterstützt ebenfalls seit Ende Januar die neue Funktion. Bei Unymira Connect (Anfang des Jahres aus dem Berliner Tool BIG Connect hervorgegangen) ist Instagram Publishing derzeit noch nicht verfügbar. Es würde mich aber sehr wundern, wenn da nicht etwas in der Pipeline wäre. An anderer Stelle ist man in Berlin aber definitiv bereits aktiv. Wie Fanpage Karma-Geschäftsführer Stephan Eyl auf MonitoringMatcher-Anfrage erläutert, ist für „Publish” natürlich auch die Integration von “Instagram Publishing” vorgesehen. Es wird gerade dran gearbeitet und ist bald verfügbar.

Ein erstes Fazit zum Instagram Publishing

Die Puristen werden jetzt befürchten, dass Instagram noch mehr als bisher mit durchgestalteten und per Photoshop optimierten Bildern überflutet werden wird. Denn schließlich können sich jetzt Grafiker und Designer noch besser austoben und die Inhalte dann auf Instagram packen. Andererseits ist das ja auch derzeit schon sehr oft der Fall.

In jedem Fall wird aber eben die Veröffentlichung stark vereinfacht – statt mit einem Smartphone mühsam Texte zu tippen und Bilder zu bearbeiten, können sich die Social Media Teams mehr auf die eigentlichen Inhalte konzentrieren. Auch die vereinfachte Zeitsteuerung bzw. automatische Veröffentlichung von Inhalten wird die Abläufe erleichtern. Denn nun muss nicht mehr jemand die Inhalte “live” bei Instagram veröffentlichen, sondern kann auch mal Veröffentlichungen vorplanen. Dass das je nach Inhalt weiterhin kritisch sein kann, weil man eben nicht weiß, was zum Zeitpunkt der Veröffentlichung gerade im Web passiert, bleibt ein Punkt, den man noch mehr im Auge behalten sollte als bisher.

Letztendlich überwiegen aber definitiv die Vorteile des neuen Instagram Publishing. Denn gerade in größeren Teams können nun Planung und Veröffentlichung in ein leistungsfähiges Tool integriert werden, statt auf einem oder gar mehreren Smartphones zu arbeiten. Und das war ein längst überfälliges Feature…

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5 Fragen an Julia Neumann (Urlaubspiraten) http://www.monitoringmatcher.de/2018/01/5-fragen-an-julia-neumann-urlaubspiraten/ http://www.monitoringmatcher.de/2018/01/5-fragen-an-julia-neumann-urlaubspiraten/#respond Wed, 31 Jan 2018 08:10:15 +0000 http://www.monitoringmatcher.de/?p=1604988 Bei den Urlaubspiraten finden Interessierte tagesaktuell die günstigsten Hotel-, Flug- und Pauschalreisen. Außerdem veröffentlichen die Urlaubspiraten Informationen zu Gutscheinaktionen sowie Angeboten für Bahn- und Busreisen. Diese Angebote werden durch das Urlaubspiraten-Team aufgestöbert oder durch den eigenen Suchalgorithmus entdeckt. Julia Neumann … Weiterlesen →

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Bei den Urlaubspiraten finden Interessierte tagesaktuell die günstigsten Hotel-, Flug- und Pauschalreisen. Außerdem veröffentlichen die Urlaubspiraten Informationen zu Gutscheinaktionen sowie Angeboten für Bahn- und Busreisen. Diese Angebote werden durch das Urlaubspiraten-Team aufgestöbert oder durch den eigenen Suchalgorithmus entdeckt. Julia Neumann ist seit 2015 im Team der Urlaubspiraten und leitet seit 2016 als Head of Social Media sowohl das redaktionelle Social Media als auch das Community-Management. Im letzten Jahr hat mir Julia Neumann für mein Buch “Analysiere das Web!” ein spannendes Interview gegeben, das wir hier gerne veröffentlichen.

Wie sehen die Ziele, die Strategie und die angedachten Tool-Arbeitsfelder bei den Urlaubspiraten aus?

Julia Neumann, Head of Social Media bei den Urlaubspiraten

Julia Neumann, Head of Social Media bei den Urlaubspiraten

Julia Neumann: Die wichtigsten Kanäle für die Urlaubspiraten sind Facebook, WhatsApp, Instagram und Twitter. Mit 8,4 Millionen Fans auf der Global Page ist Facebook dabei mit Abstand der größte Kanal der Urlaubspiraten. Die Strategie bei den Urlaubspiraten unterscheidet sich dabei in zwei wesentlichen Punkten von den Strategien, die ich bisher bei anderen Unternehmen gesehen habe:
Zum einen ist es das allgemeine Setup der Social-Media-Abteilung. Deren Aufgabe ist dabei die Planung der rein organischen Inhalte. Die komplette Paid-Strategie wird hingegen vom Online-Marketing umgesetzt.

Für die organischen Inhalte sind die Community-Manager unsere Markt-Spezialisten. Sie wissen genau, was die Fans auf den Plattformen aktuell besonders interessiert und welche Themen gerade in ihrem Land trenden. Sie erstellen die Deal-Posts, also tagesaktuelle Reiseangebote, in enger Zusammenarbeit mit den Bloggern und beantworten die Fragen der Community.

Über die Urlaubspiraten
Die HolidayPirates Group, zu der die Website Urlaubspiraten.de gehört, ist ein Vermittler für günstige Reiseangebote weltweit. Das Unternehmen unterhält mittlerweile zehn Websites in sieben unterschiedlichen Sprachen, der Hauptsitz ist in Berlin. Das Piratenimage wird konsequent angewendet – vom Markenlogo (ein Papagei) bis hin zur Zielgruppenansprache. Derzeit beschäftigt die Gruppe insgesamt über 190 Crew-Mitglieder, von denen 130 am Standort Berlin arbeiten. 2016 haben die Urlaubspiraten Reisen im Wert von 258 Millionen Euro vermittelt.
Homepage: www.urlaubspiraten.de

Außerdem gibt es drei Social-Media-Manager, die als interne Dienstleister für die Community-Manager fungieren. Sie erstellen Reportings und Analysen, kümmern sich um den Social-Media-Rollout unserer Kampagnen und erstellen die Non-Deal-Posts mit unseren Grafikern, also die redaktionellen Beiträge, bei der es nicht um ein aktuelles Reiseangebot geht, sondern generell um Reise- und Community-Themen. Diese Beiträge sind wichtig für uns, weil wir nicht nur eine Reiseplattform sind, sondern auch eine Community.

Zum anderen unterscheidet sich die Social-Media-Strategie der Urlaubspiraten allein aufgrund der bloßen Masse an Facebook-Postings und User-Kommentaren. Bis zu 20 Posts müssen pro Tag erstellt, beobachtet und ausgewertet werden. Monatlich kommt man dabei auf bis zu 160.000 Kommentare – und das nur in einem von neun Märkten.


Viele kluge Einblicke in den Social-Alltag gibt @FrolleinJune im @monitoringmatch-Interview.
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Wir unterscheiden insgesamt zwischen Deal-Posts und Non-Deal-Posts, für die jeweils unterschiedliche KPIs existieren. In der Auswertung geht es dann vor allem um die Click-Through-Rate (CTR), den generierten Umsatz, die Reichweite und das Engagement auf Facebook.

Die Zahlen, die sich mit den Non-Deal-Posts auf die Plattform direkt beziehen, dienen dazu, die Marke emotional aufzuladen und die Bekanntheit zu steigern. Mit diesen Non-Deal-Posts soll auch unser Ranking im Facebook-Algorithmus gestärkt werden.

Im Gegensatz dazu ist ein Deal-Post die Kombination aus Informationen zum verfügbaren Angebot, einer emotionalen Headline und ausdrucksstarken Bildern des Reiseziels. Dabei ist es schön, wenn ein Deal viele Reactions erzeugt. Wichtiger ist aber eben, dass der User den Link zum Blog klickt und im besten Fall eines der Angebote bucht.

Hier zeigt die Erfahrung, dass klickstarke Posts weniger sichtbares Engagement auf Facebook selbst erzielen. Denn: Haben sie Facebook erst einmal verlassen, kommen die wenigsten User zurück, um noch einen Like zu hinterlassen.

Vor diesem Hintergrund haben wir spezielle Anforderungen an das Tool-Setup – sowohl für das Community-Management als auch für die Analyse- und Reporting-Möglichkeiten.


„Klickstarke Posts erzielen weniger sichtbares Engagement auf Facebook.“ – @FrolleinJune
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2. Wie wurden die derzeit genutzten Tools gefunden?

Julia Neumann: Wonach wir lange gesucht haben, war ein Tool, das uns dabei hilft, User-Kommentare effizient zu bearbeiten. Engagement-Tools mit Ticketsystem gibt es viele, aber nur ein Anbieter bot uns an, eine eigene Lösung zu programmieren. Damit lassen sich Tickets für neue Kommentare automatisch abhaken, wenn in den Kommentaren nur Nutzer getaggt oder Emojis enthalten sind. Das hat uns das Community-Management deutlich erleichtert, da wir uns nun auf die wesentlichen Fragen und Kommentare der Fans konzentrieren können.

Unser Analysetool stammt vom gleichen Anbieter. Es ist sehr übersichtlich. Der Nutzer kann damit Seiten schnell und unkompliziert miteinander vergleichen, auch wenn er nicht tagtäglich mit Zahlen zu tun hat. Für uns ist es vor allem praktisch, vergleichen zu können, welcher Post in welchem Zeitraum besonders gut funktioniert hat und welcher nicht. Das Analysetool zeigt auch den viralen Faktor eines Posts an, also die Frage, wie viele Nicht-Fans ihn in ihrer Timeline gesehen haben. Das ist für uns ein guter Richtfaktor, um zu erkennen, ob man den Nerv der Fans getroffen hat.


Veröffentlichen Sie keinen Post, dem Sie organisch keinen Erfolg zutrauen.
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Wir arbeiten, wie schon skizziert, eng mit dem Online-Marketing zusammen. Dennoch zwingt die Arbeitsteilung zwischen Paid und Organic die Social-Media-Manager und Community-Manager dazu, sich noch genauer mit der „Teilbarkeit“ der Posts auseinander zu setzen.

In der Auswertung der Zahlen ist es deshalb besonders wichtig, klar erkennen zu können, welcher Erfolg organisch entstand und welcher durch bezahlte Reichweite dazu gebucht wurde.

3. Wie sind die Erfahrungen mit dem derzeitigen Tool-Setup?

Julia Neumann: Bei Tools ist es für uns besonders wichtig, dass sie sich intuitiv benutzen lassen und man keine lange Einarbeitung benötigt. An den Wochenenden übernehmen beispielsweise die Blogger in einigen Ländern das Community-Management. Da darf es nicht zu Verzögerungen im Betrieb kommen, weil eine Nutzeroberfläche undurchsichtig strukturiert ist. Da unsere Unternehmenssprache bei 34 verschiedenen Nationen im Büro der Einfachheit halber Englisch ist, müssen wir immerhin nicht warten, bis ein Tool in allen Sprachen verfügbar ist.
Wir arbeiten aber auch eng mit unserem Online-Marketing zusammen. Möchte man z. B. eine konkrete Organic/Paid-Analyse haben, nutzen wir die Testergebnisse unserer Online-Marketing-Manager. Wir schalten Ads nie direkt nach der Veröffentlichung auf einen Post, sondern erst drei bis vier Stunden später. So beschneiden wir nicht das erste organische Wachstum des Posts, sondern geben dem ganzen einen Schubs, bevor die Wachstumskurve ihren Zenit überschreitet.

Es wird ja immer heiß diskutiert, was Paid eigentlich zum organischen Wachstum beisteuert. Bei einem regelmäßigen Check-up erstellen wir hierfür sozusagen Zombie-Posts. Ein Post, der organisch einige Zeit kein Wachstum mehr verzeichnet, wird mit ein wenig Budget wiederbelebt. Wenn das Budget aufgebraucht ist, kann man nach einer Weile einen erneuten Blick auf die organische Reichweite werfen und in der Differenz zum „Todeszeitpunkt“ sehen, was organisch nochmal zugelegt wurde.


Was ein #Zombiepost ist? Erzählt @FrolleinJune im Interview.
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In der täglichen Planung ist eine weitere Herausforderung, dass wir nicht mit einem Redaktionsplan arbeiten können. Denn unsere Blogger suchen jeden Tag nach frischen, unschlagbaren Angeboten. Das Problem an wirklich guten Angeboten ist jedoch, dass sie selten lange verfügbar sind. Ist also ein Angebot gefunden, wird es in einem Blogbeitrag verpackt und muss zeitnah auf Facebook veröffentlicht werden.

Besonders schnell müssen wir bei den sogenannten Error Fares sein, also bei besonders günstigen Preisen aufgrund eines Fehlers der Reiseanbieter. Poppt so ein Error Fare auf, hat man ca. zehn Minuten Zeit, das Angebot auf den externen Plattformen zu veröffentlichen. Die Social-Media-Posts werden hier also bereits parallel zum Blogeintrag geschrieben.

4. Welche Themen sind aktuell besonders spannend für die Urlaubspiraten und was soll künftig noch geändert oder eingeführt werden?

Julia Neumann: Facebook ist mit Abstand unser wichtigster Kanal, doch in letzter Zeit wird auch Instagram mit neuen Produkten immer interessanter. Gestartet haben wir bei Instagram als reinen Marken-Kanal. Auf Facebook verwenden wir viele Stockbilder. Auf Instagram dagegen gibt es nur Fotos, die unsere Mitarbeiter auf ihren eigenen Reisen geschossen haben. Außerdem findet hier der meiste Austausch mit Influencern statt, deren Bilder wir „regrammen“, wenn sie dementsprechend getaggt sind.

Beim Rollout der Ads auf Instagram waren die ersten Testergebnisse extrem ernüchternd. Eine hohe Klickrate mit enorm kurzer Verweildauer sprach dafür, dass die User sich noch nicht an das neue Format gewöhnt hatten und es so für uns keinen Nutzen hatte. Als dann die Stories kamen und damit erstmals klickbare Links ausgespielt werden konnten, wurde das ganze spürbar interessanter für uns.


„Mit klickbaren Links in Stories ist Instagram viel interessanter für uns.“ – @FrolleinJune
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An den Zahlen konnten wir nach einem schleppenden Start ablesen, dass die User schnell lernen. Die Klickraten wachsen seither stetig und die Verweildauer ist dabei wesentlich höher als bei vielen anderen Plattformen.

Inzwischen funktionieren auch die Instagram Ads besser. Das hat uns vor allem wieder gezeigt, dass es wichtig ist, neue Produkte schnell zu testen, aber nach einem ersten schlechten Test nicht ganz abzuhaken, sondern in regelmäßigen Abständen den Status quo zu prüfen. Denn selbst, wenn sich das Produkt nicht verändert, so tut es doch sehr oft die Wahrnehmung und das Verhalten der User.

In Sachen User-Verhalten haben wir das Glück, dass sich einige Dinge über unsere verschiedenen Märkte schneller abzeichnen, als man es vielleicht nur bei einer deutschen Seite sehen könnte. Die Deutschen tun sich ja bekanntermaßen schwer mit Neuheiten im Online-Bereich. Wir können aber an anderen Märkten sehen, dass User etwas extrem gut annehmen. Das ist für uns oft ein Indikator, dass sich das Produkt auch im deutschen Markt noch etablieren wird.

Auch wenn Testings oft kantig und nervenaufreibend in der Planung sind, werden wir in Zukunft vermutlich eher mehr als weniger von ihnen brauchen. Facebook hat schon vor Jahren angekündigt, dass sich die organische Reichweite immer weiter reduzieren wird, und selbst im Paid-Bereich wird dadurch die Konkurrenz unter den Posts größer. Wer also keine großen Ad-Budgets in die Hand nehmen möchte oder kann, sollte sich mehr denn je fragen, was genau für seine Fans guter und relevanter (Bingo!) Content ist.

Mit dem steten Ausbau des Messengers wird sich außerdem ein weiterer Kanal etablieren, den man (noch) organisch nutzen kann. Wer bisher nur mit der beliebten Zielgruppe „Alle zwischen 13-99“ arbeitet, wird sich mittelbar umgucken. Man sollte seine Fan-Basis gut kennen und rechtzeitig Cluster bilden, die man mit besser zugeschnittenem Content versorgen kann.


„Warum der Messenger als Kanal spannend ist, erzählt @FrolleinJune bei @monitoringmatch.
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Es ist abzusehen, dass auch die Live-Video- und Audio-Entwicklungen ein wichtiges Thema bleiben werden. Live-Video ist vor allem deshalb spannend, weil sich dieses Format gerade sehr stark auf den Algorithmus auswirkt. Gepaart mit einem gut konzipierten Gewinnspiel, das die User einbindet, kann man seiner kompletten Seite damit einen großartigen Push geben. Das Problem dabei ist, dass nicht jedes Unternehmen Mitarbeiter hat, die sich gerne den Fans live präsentieren. Hätte mein Team vor dem ersten Video gewusst, dass ihnen live 17.000 Leute zuschauen, hätten sie es sich vermutlich auch nochmal anders überlegt.

Für viele sinkt diese Hemmschwelle allerdings signifikant, wenn man sie nicht sieht, sondern nur ihre Stimme hört. Live-Audio oder auch Live-Podcasts geben einem Unternehmen deshalb die Chance, mit Experten und Usern zeitgleich zu diskutieren und alle Fragen der Community zu beantworten. Ich kann mir gut vorstellen, dass wir hierzu bald mehr Tests beobachten können.

5. Welche drei Tipps haben die Urlaubspiraten für andere Unternehmen?

  • Werten Sie nicht Posts aus, sondern Postgruppen. Dadurch lassen sich Trends leichter erkennen. Außerdem geben solche Cluster mehr Struktur beim Arbeiten und in der Content-Erstellung.
  • Veröffentlichen Sie keinen Post, dem Sie rein organisch keinen Erfolg zutrauen. Kein Post ist besser als ein schlechter Post. Funktioniert ein Beitrag nur für eine bestimmte Untergruppe, investieren Sie fünf Minuten zusätzlich und versehen Sie den Beitrag mit einem organischen Targeting. A/B-Testings mit Dark Posts helfen Ihnen zudem, die perfekte organische Strategie zu entwickeln.
  • Testen Sie alle neuen Möglichkeiten, ob paid oder organisch, mindestens einmal aus. Manchmal ist es überraschend, was funktionieren kann. Funktioniert etwas nicht beim ersten Versuch, probieren Sie es nach ein bis zwei Monaten nochmals aus. Denn auch das Nutzerverhalten entwickelt sich immer weiter.

„Testen Sie alle neuen Möglichkeiten mindestens einmal aus.“ – Lesetipp im @monitoringmatch
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Vielen Dank für das Interview, Julia!

Julia Neumann beschäftigte sich schon von Anfang an mit Muli-Market Social Media. Nach Stationen bei CAMAO, MRM // McCann und TOM TAILOR GROUP ist sie nun seit 2015 im Team der Urlaubspiraten. Seit 2016 leitet Julia Neumann als Head of Social Media sowohl das redaktionelle Social-Media-Management als auch das Community-Management. Sie twittert unter @FrolleinJune.

Das Interview ist ein Auszug aus meinem Buch “Analysiere das Web!: Wie Sie Marketing und Kommunikation mit Social Media Monitoring verbessern“, das ich im November 2017 im Haufe Verlag veröffentlicht habe.

Mehr Infos gibt es auf der Website zum Buch (inkl. Leseprobe und Inhaltsverzeichnis), direkt bei Amazon bestellen kann man es natürlich auch (Amazon-Link ist ein Partner-Link).

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Social-Media-Nutzung in Deutschland – die besten Quellen http://www.monitoringmatcher.de/2018/01/social-media-nutzung-in-deutschland-die-besten-quellen/ http://www.monitoringmatcher.de/2018/01/social-media-nutzung-in-deutschland-die-besten-quellen/#respond Wed, 17 Jan 2018 07:46:05 +0000 http://www.monitoringmatcher.de/?p=1604973 Eine feste Größe im Social-Media-Jahr sind die Zahlen zur Social-Media-Nutzung in Deutschland, die Christian Buggisch immer zum Jahresanfang auf seinem Blog zusammenträgt. Auch wenn einige Zahlen nur Schätzungen sind, gehört die Zusammenstellung zu einer der besten Quellen zur Social-Media-Nutzung, die … Weiterlesen →

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Eine feste Größe im Social-Media-Jahr sind die Zahlen zur Social-Media-Nutzung in Deutschland, die Christian Buggisch immer zum Jahresanfang auf seinem Blog zusammenträgt. Auch wenn einige Zahlen nur Schätzungen sind, gehört die Zusammenstellung zu einer der besten Quellen zur Social-Media-Nutzung, die in Deutschland verfügbar sind – und ist damit nicht nur eine Leseempfehlung, sondern auch ein Muss für Eure Lesezeichen. Wir haben aus den aktuellen Zahlen eine Infografik erstellt – und weitere hilfreiche Quellen zur Online- und Social-Media-Nutzung zusammengetragen.

Social-Media-Nutzung in Deutschland 2018 als Infografik

In den Zahlen für 2018 ist auffällig, dass alle Social Networks im Vergleich zum Vorjahr weiter wachsen. Das stärkste Wachstum verzeichnet übrigens Instagram.

Wir haben die Zahlen zur Nutzung der größten Social-Media-Plattformen in Deutschland, die Christian Buggisch vor Kurzem vorgestellt hat, als Infografik zusammengefasst:

Social-Media-Nutzung in Deutschland 2018 (Infografik)

Infografik zur Social-Media-Nutzung in Deutschland 2018 (zum Vergrößern klicken)

Hilfreiche Quellen zur Online- und Social-Media-Nutzung in Deutschland

Ob als Social-Media-Manager oder Digital-Berater – aktuelle Zahlen zur Social-Media-Nutzung brauchen wir ständig. Deshalb haben wir (neben der Zusammenfassung von Christian Buggisch) hier einmal die wichtigsten Quellen zur Social-Media-Nutzung zusammengefasst:

  • Jedes Jahr untersucht We Are Social die Online-, Social- und Mobil-Nutzung – und das weltweit. Dabei heraus kommt der Global Digital Report (letzte Ausgabe: Januar 2018), der auch für Deutschland wertvolle Daten bereit hält (Global Digital Report 2017: So digital ist Deutschland, für 2018 gibt hier detaillierte Daten für Deutschland (Slides 121-157) enthält).
  • Die ARD/ZDF-Onlinestudie untersucht seit 1997 jedes Jahr die Online-Nutzung der Deutschen und inzwischen auch die Nutzung von Social Media (letzte Ausgabe: Oktober 2017).
  • Die JIM-Studie untersucht seit 1998 die Mediennutzung von Jugendlichen (12 bis 19 Jahre) in Deutschland. Sehr detailliert und umfangreich. (letzte Ausgabe: November 2017; Alle zwei Jahre gibt es auch die KIM-Studie für die Mediennutzung von 6- bis 12-Jährigen.)
  • Auch die Social-Media-Plattformen selbst veröffentlichen immer wieder Nutzungszahlen, meistens global, mitunter aber auch für einzelne Länder. Zu finden unter
    • Facebook
    • YouTube
    • Twitter (Nachdem Twitter in der zweiten Jahreshälfte 2017 allerdings kein Nutzerwachstum verzeichnen konnte, gibt es hier aktuell keine Informationen zu den Nutzerzahlen.)
  • Aktuelle Nutzungszahlen für Facebook, Twitter und YouTube und die reichweitenstärksten Kanäle (nach Land und Branche) gibt es auch online bei socialbakers (kostenlos).
  • socialblade liefert die Reichweiten von einzelnen Accounts auf Instagram, YouTube und Twitter sowie die in Deutschland etwas weniger bekannten Plattformen Twitch und Dailymotion.
  • Eine sinnvolle Quelle für Social-Media-Statistiken, gerade im deutschsprachigen Raum, ist immer auch Statista. Dort gibt es beispielsweise ein umfangreiches Dossier zur Social-Media-Nutzung in Deutschland (nur mit Premium-Account), aber Einzelstatistiken zum Thema Social Media sind oft auch mit einem kostenlosen Statista-Account verfügbar.
  • Zur IT-Nutzung in Deutschland stellt das Statistische Bundesamt ebenfalls Daten zur Verfügung.

Die erfolgreichsten deutschsprachigen Artikel auf Facebook und Twitter gibt es außerdem bei 10000 Flies – wahlweise für heute, die letzten drei Tage, den aktuellen Monat oder das aktuelle Jahr. Und wer täglich über die Social-Trends in Deutschland auf dem Laufenden bleiben will, dem möchten wir an dieser Stelle außerdem den #Trending-Newsletter von Jens Schröder ans Herz legen, der auf Basis von 10.000 Flies an Werktagen über die meistgeteilten Social-Media-Inhalte informiert. Lesenswert!

Bonus-Tipp: Statistik-Quellen zur Nutzung von Websites

Wie das Netz insgesamt genutzt wird, zeigen die StatCounter GlobalStats. Darin enthalten sind zum Beispiel Daten zur Mobilnutzung, zur Verwendung von Browsern und Suchmaschinen und auch zu Social Media. Alle Daten lassen sich global oder für einzelne Länder einsehen.

Für die Web-Nutzung ebenfalls hilfreich: SimilarWeb. Hier lässt sich die Nutzung von einzelnen Websites einsehen. In der kostenlosen Version gibt es die Daten allerdings inzwischen leider nur noch für reichweitenstarke Seiten.

Daten zur Nutzung deutscher Websites und Apps gibt es außerdem bei der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW).

Das sind unsere wichtigsten Quellen, wenn es um die Online- und Social-Media-Nutzung in Deutschland geht. Kennt Ihr weitere?

Update 4. Februar 2018: We Are Social hat den Global Digital Report 2018 vorgelegt. Wir haben die Links und Angaben entsprechend aktualisiert.

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Web Analytics: Piwik heißt jetzt Matomo http://www.monitoringmatcher.de/2018/01/web-analytics-piwik-heisst-jetzt-matomo/ http://www.monitoringmatcher.de/2018/01/web-analytics-piwik-heisst-jetzt-matomo/#respond Wed, 10 Jan 2018 09:13:29 +0000 http://www.monitoringmatcher.de/?p=1604955 Das gerade in Deutschland sehr populäre Web Analytics-Tool Piwik heißt jetzt Matomo, wie gestern bekanntgegeben wurde. Die aktuelle Version der Open-Source-Software (3.2.1) wird dabei die letzte unter altem Namen sein, in wenigen Tagen soll dann als Matomo die neue Version … Weiterlesen →

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piwik heisst jetzt matomo twix webanalyticsDas gerade in Deutschland sehr populäre Web Analytics-Tool Piwik heißt jetzt Matomo, wie gestern bekanntgegeben wurde. Die aktuelle Version der Open-Source-Software (3.2.1) wird dabei die letzte unter altem Namen sein, in wenigen Tagen soll dann als Matomo die neue Version 3.3. veröffentlicht werden. Piwik wird aber zumindest als Namensbestandteil nicht ganz aus dem Tracking-Markt verschwinden.

Piwik heißt jetzt Matomo: Ändern soll sich aber (fast) nichts

In einer Mail an die Nutzer wurde gestern die Namensänderung bekanntgegeben und auch die bisherige Piwik-Website leitet nun auf matomo.org um. Insgesamt scheint es zumindest zu einem Teil bei der Namensänderung auch darum zu gehen, eine mögliche kommerzielle Nutzung der (neuen) Marke stärker zu kontrollieren:

“We also want our name to be unique, ensuring that it is not shared with any other company to remove any possible confusion or affiliations.”

Das ändert aber gerade aus Nutzersicht nichts an der wohlklingenden Kernaussage “The only change is our name, everything else stays the same.” Oder wie wir in Deutschland gerne sagen: “Raider heißt jetzt Twix, sonst ändert sich nix.”

Populär in Deutschland: Matomo / Piwik

Die Namensänderung dürfte gerade in Deutschland viele Webseitenbetreiber interessieren. Denn während der “Platzhirsch” Google Analytics sowohl weltweit als auch in Deutschland auf über 80% der Websites im Einsatz ist, kommt Matomo (früher Piwik) weltweit auf einen Marktanteil von etwa 2%. In Deutschland dagegen ist Matomo bzw. Piwik auf jeder sechsten Website mit der Top-Level-Domain “DE” im Einsatz (16,4%) und damit auf Platz 2 hinter Google Analytics. Nicht zuletzt wegen der Möglichkeit, die Tracking-Software selbst zu hosten, ist das Tool auch auch bei Behörden überdurchschnittlich populär. Eine Erhebung von 2015 durch netzpolitik.org zeigte z.B., dass von 35 untersuchten Behörden-Websites fast jede dritte Piwik einsetzte – sicherlich auch wegen der zunehmenden Sensibilisierung in Sachen Datenschutz:

Die gesammelten Nutzungsdaten verbleiben beim Betreiber, und es ist im Gegensatz zu zentralen kommerziellen Anbietern wie Google Analytics sicher, dass die IP-Adresse, die laut Düsseldorfer Kreis kein Pseudonym ist, nicht ungekürzt gespeichert wird.

Auch das immer stärker aufkommende Thema “Europäische Datenschutzgrundverordnung” wird thematisiert. Matomo kündigt an, mit der noch für dieses Jahr geplanten Version 4.0 dann auch die neuen Datenschutzanforderungen zu erfüllen. Ein Datum wird allerdings nicht genannt, so dass noch nicht sicher sein dürfte, ob dies auch wirklich vor dem 25. Mai 2018 erfolgen wird.

Piwik heißt jetzt Matomo – und was ist mit Piwik PRO?

Wie schon erwähnt, wird aber der Begriff “Piwik” absehbar nicht komplett aus dem Markt verschwinden. denn die schon länger etablierte “professionelle” (und vor allem erweiterte) Software “Piwik PRO” wird es auch weiterhin geben. Alexander Gulentz, Geschäftsführer der Piwik PRO GmbH aus Köln, erklärt hierzu auf MonitoringMatcher-Anfrage:

Die Umbennung hat keine Auswirkunngen auf Piwik PRO noch auf die Produkte die wir bereitstellen.
Wir sind Piwik PRO und bleiben Piwik PRO.
Piwik PRO hat mittlerweile eine eigene Marketing Suite im Markt etabliert und eine ganze Reihe an Komponenten neben dem Analytics-Modul entwickelt. Hierzu gehört ein eigenes Tag Management System, Personalisierung sowie eine Customer Data Plattform (siehe auch Piwik PRO-Blog).

Es wird sich zeigen, wie glatt die Namensänderung funktioniert und ob das die weitere Verbreitung nicht eventuell bremst. Sicher, Piwik heißt jetzt Matomo. Aber es dürfte wohl noch eine Weile dauern, bis sich auch die zahlreichen deutschen Nutzer an den neuen Namen gewöhnt haben.

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Zu verlosen: Zwei Exemplare von „Analysiere das Web!“ http://www.monitoringmatcher.de/2018/01/verlosung-analysiere-das-web/ http://www.monitoringmatcher.de/2018/01/verlosung-analysiere-das-web/#comments Mon, 08 Jan 2018 14:14:55 +0000 http://www.monitoringmatcher.de/?p=1604940 2017 war es hier im MonitoringMatcher etwas ruhiger – doch dafür gab es einen guten Grund: Stefan hat die Themen Social Media Monitoring, Analytics und Tool-Auswahl ausführlich zusammengefasst und ein Buch daraus gemacht: „Analysiere das Web! Wie Sie Marketing und … Weiterlesen →

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2017 war es hier im MonitoringMatcher etwas ruhiger – doch dafür gab es einen guten Grund: Stefan hat die Themen Social Media Monitoring, Analytics und Tool-Auswahl ausführlich zusammengefasst und ein Buch daraus gemacht: „Analysiere das Web! Wie Sie Marketing und Kommunikation mit Social Media Monitoring verbessern“ ist im Haufe-Verlag erschienen – und wir verlosen bis zum 15. Januar 2018 zwei Exemplare.

Von den Grundlagen bis zur Toolauswahl – das bietet „Analysiere das Web!“

Die Themen Monitoring und Analytics beschäftigen Marketing- und Kommunikationsverantwortliche immer stärker. Wer digitale Kommunikation professionell betreuen will, kommt meist auch um den Einsatz von Tools nicht mehr herum. Dabei herrscht oftmals noch Unklarheit darüber, was Tools eigentlich leisten können und müssen – und wie man das geeignete Tool findet.

In „Analysiere das Web! Wie Sie Marketing und Kommunikation mit Social Media Monitoring verbessern“ (Haufe Verlag, 263 Seiten, 34,95 €) erklärt Stefan Evertz die Grundlagen und gibt eine klare Definition und Abgrenzung der unterschiedlichen Arbeitsfelder Social Media Monitoring, Analytics sowie Publishing und Engagement. Außerdem stellt er verschiedene Messkonzepte vor, mit denen man Social-Media-Aktivitäten überwachen und steuern kann. Darüberhinaus gibt es zahlreiche Handlungsempfehlungen anhand konkreter Szenarien. Experten-Interviews und Gastbeiträge, u. a. von der Sparkasse und dem WWF, liefern zusätzliches Hintergrundwissen. Vervollständigt wird das Buch durch konkrete Empfehlungen zur Tool-Auswahl sowie zur Auswertung von Daten und dem Erstellen von Reportings.

Mehr Informationen zum Buch gibt es auf der Website zu „Analysiere das Web!“ – u. a. eine Leseprobe und eine umfangreiche Lektüre- und Linkliste.

„Analysiere das Web!“ gewinnen …

Nun aber zur Ticketverlosung: Wir verlosen insgesamt zwei Exemplare von „Analysiere das Web!“, jeweils eines pro Person. Teilnehmen können alle Interessenten, die einen öffentlichen Twitter-Account haben, unserem Twitter-Account @MonitoringMatch folgen und bis Montag, den 15. Januar 2018, 12 Uhr den folgenden Tweet posten (nicht retweeten):

Ich möchte mit dem @MonitoringMatch das Buch #AnalysieredasWeb von @hirnrinde gewinnen http://mnmt.de/verlosungadw #verlosung #monitoring

Die Verlosung findet dann am Montag kurz nach 12 Uhr statt und die beiden Gewinner werden dann direkt via Twitter und hier im Blog bekanntgegeben. Wir wünschen schon jetzt allen TeilnehmerInnen: Viel Glück!

… oder direkt kaufen!

Wer sich nicht auf das Losglück verlassen möchte, kann „Analysiere das Web!“ übrigens auch direkt bei amazon bestellen* – als Taschenbuch (34,95 €) oder als Kindle Edition (29,99 €). 😉

* Der amazon-Link ist ein Partner-Link.

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Mit dem MonitoringMatcher zum Monitoring Forum 2017 http://www.monitoringmatcher.de/2017/10/mit-dem-monitoringmatcher-zum-monitoring-forum-2017/ http://www.monitoringmatcher.de/2017/10/mit-dem-monitoringmatcher-zum-monitoring-forum-2017/#respond Thu, 19 Oct 2017 10:27:36 +0000 http://www.monitoringmatcher.de/?p=1604849 Seit über vier Jahren gehört das Monitoring Forum zu den festen Terminen im Social Media Monitoring-Kalender in der DACH-Region. Am 5.-6.12.17 findet es nun schon zum 6. Mal statt (wieder in München) und ein Blick auf das Programm lohnt wie … Weiterlesen →

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Seit über vier Jahren gehört das Monitoring Forum zu den festen Terminen im Social Media Monitoring-Kalender in der DACH-Region. Am 5.-6.12.17 findet es nun schon zum 6. Mal statt (wieder in München) und ein Blick auf das Programm lohnt wie in jedem Jahr. Gerne unterstützen wir daher als MonitoringMatcher das Monitoring Forum 2017, die Konferenz rund um Social Media Monitoring und Social Media Analytics, als Konferenzpartner. Wir werden vor Ort auch mit einem Workshop dabei sein und freuen uns heute zudem, ein Ticket für den Konferenzteil am 6.12.17 verlosen zu können. Noch bis zum 30.10. gibt es übrigens auch vergünstigte Frühbucher-Tickets (falls sich jemand nicht auf das Los-Glück verlassen möchte).

Neben dem Konferenz-Programm (6.12.) lohnt auch ein Blick auf die beiden Seminare am Vortag (5.12.; Hinweis: Das Seminar “Einführung in Social Media Monitoring & Analyse” betreue ich wie schon die letzten beiden Jahre). Am Folgetag (7.12.) gibt es zudem mit dem Influencer Marketing Forum eine spannende Veranstaltungspremiere. Wie gewohnt bringt Björn Negelmann bei beiden Konferenzen erfahrene Praktiker auf die Bühne, die ihre Expertise gut vermitteln können. Daher könnten auch die unter Tickets sichtbaren Kombinationen spannend sein.

Ticketverlosung fürs Monitoring Forum 2017

Nun aber zum obligatorischen “Kleingedruckten” der Ticketverlosung: Teilnehmen können alle Interessenten, die einen öffentlichen Twitter-Account haben, unserem Twitter-Account @MonitoringMatch folgen, nicht bei einem Software-/Lösungsanbieter arbeiten und bis Dienstag (24.10.17) 12 Uhr den folgenden Tweet posten (nicht retweeten):

Ich möchte mit dem @MonitoringMatch am 6.12.17 zum Monitoring Forum @socmonforum nach München http://bit.ly/2yySzZ2 #somofo17

Die Verlosung findet dann Dienstag kurz nach 12 Uhr statt und die GewinnerIn wird dann umgehend via Twitter und hier im Blog bekanntgegeben. Wir wünschen allen TeilnehmerInnen schon jetzt Viel Glück! Und sehen uns hoffentlich vor Ort – wir werden jedenfalls da sein.

Update 24.10.17, 12:26 Uhr:
Herzlichen Glückwunsch an Franziska Kissling, die (mit Unterstützung von Random.org) das Ticket gewonnen hat!

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Brandwatch kauft BuzzSumo http://www.monitoringmatcher.de/2017/10/brandwatch-kauft-buzzsumo/ http://www.monitoringmatcher.de/2017/10/brandwatch-kauft-buzzsumo/#respond Thu, 12 Oct 2017 09:18:36 +0000 http://www.monitoringmatcher.de/?p=1604834 Brandwatch geht wieder auf Einkaufstour und übernimmt den amerikanischen Social Media Analytics-Spezialisten BuzzSumo, wie gestern in Berlin bekannt gegeben wurde. Nach dem Kauf von PeerIndex in 2014 fügt Brandwatch mit BuzzSumo einen weiteren Baustein im Analytics-Bereich hinzu, um die langjährige … Weiterlesen →

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Brandwatch geht wieder auf Einkaufstour und übernimmt den amerikanischen Social Media Analytics-Spezialisten BuzzSumo, wie gestern in Berlin bekannt gegeben wurde. Nach dem Kauf von PeerIndex in 2014 fügt Brandwatch mit BuzzSumo einen weiteren Baustein im Analytics-Bereich hinzu, um die langjährige Expertise beim Social Media Monitoring weiter abzurunden.

Wie Giles Palmer, Gründer und CEO von Brandwatch gegenüber Techcrunch erläutert, liefen die Gespräche für die Übernahme schon über ein Jahr, bis man sich jetzt auf eine nicht genannte Summe für den Kauf einigen konnte.

Giles Palmer, Brandwatch, und Steve Rayson, Buzzsumo (Quelle: Brandwatch)

Giles Palmer, Brandwatch, und Steve Rayson, Buzzsumo (Quelle: Brandwatch)

Brandwatch kauft BuzzSumo: Die Hintergründe

Die aktuell immer noch zunehmende Bedeutung von Content Marketing war offensichtlich einer der Gründe für das Interesse an BuzzSumo. Giles Palmer schreibt dazu im Brandwatch-Blog:

Eines der Trends der letzten Jahre ist die wachsende Bedeutung von Content Marketing als Kerndisziplin in der Marketingabteilung. Ein Einfluss darauf ist, wie oft wir Soziale Netzwerke nutzen, um Geschichten mit unseren Freunden und Followern zu teilen.

BuzzSumo stellt datengetriebene Inhaltsdaten und Performance-Daten für fast 3.400 Kunden und über 300.000 Nutzer weltweit zur Verfügung, einschließlich Expedia, BuzzFeed und Disney. BuzzSumo verfügt über die weltweit umfangreichste Content-Datenbank mit Social-Sharing-Daten für nahezu jeden Artikel, der in den letzten fünf Jahren veröffentlicht wurde. Gerade im US-Markt ist BuzzSumo sehr präsent, wird aber auch in der DACH-Region immer sichtbarer. Ebenfalls sehr empfehlenswert, wenn auch noch mit etwa 18 Tsd. Nutzern mit Luft nach oben: Die Chrome-Extension zur schnellen Abfrage der in Buzzsumo gespeicherten Daten zur gerade geöffneten Seite.

Das letztes Jahr aus der PeerIndex-Übernahme hervorgegangene Brandwatch Audiences war ein weiterer Grund, BuzzSumo genauer ins Auge zu fassen – eben auch als Bereicherung des Analytics-Bereichs, wie Giles weiter im Blog schreibt:

Unser Stärke liegt in der Datenanalyse und wir haben gleichartige Gefährten in BuzzSumo gefunden. Wie werden einige ihrer Daten rund um die Content Performance in unser Analytics Produkt fließen lassen und die BuzzSumo Influencer-Daten werden uns dabei helfen, Brandwatch Audiences weiter zu verbessern.

Die BuzzSumo-Kunden gehen in den Kundenstamm von Brandwatch über, was ein weiterer Aspekt für die Akquise gewesen sein mag. Die beiden Firmen werden aber weiter auch eigenständig am Markt aktiv sein und ihr Branding beibehalten.

Brandwatch kauft BuzzSumo: Ein erstes Fazit

Es gibt nachvollziehbare Gründe für Brandwatch, Buzzsumo zu kaufen. Die Datenbasis ist generell schon sehr spannend – ebenso die Kundenzahl. Gerade im stark umkämpften und zunehmend gesättigten Tool-Markt kann man so Umsatz besonders einfach hinzukaufen. Zudem ist gerade bei den Analytics-Daten (Sharing-Werte einzelner Treffer, etc.) bei Brandwatch noch ein wenig Luft nach oben, was durch die Übernahme spätestens mittelfristig ausgeglichen wird.

Eventuell mag die starke Präsenz von Buzzsumo im US-Markt auch ein Hinweis auf einen noch stärkeren Fokus von Brandwatch in der Region sein – die Übernahme schadet da jedenfalls sicher nicht. Es bleibt spannend im Tool-Markt…

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Lesetipp: BVDW Social Media Monitoring Leitfaden http://www.monitoringmatcher.de/2017/10/lesetipp-bvdw-social-media-monitoring-leitfaden/ http://www.monitoringmatcher.de/2017/10/lesetipp-bvdw-social-media-monitoring-leitfaden/#respond Wed, 11 Oct 2017 06:20:56 +0000 http://www.monitoringmatcher.de/?p=1604817 Bereits 2011 veröffentlichte der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. einen Leitfaden mit Praxistipps und Checklisten für die Medienbeobachtung in Social Media. Die Fokusgruppe Social Media im BVDW hat nun im Sommer einen Nachfolger vorgestellt: Der Leitfaden „Social Media Monitoring in … Weiterlesen →

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Bereits 2011 veröffentlichte der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. einen Leitfaden mit Praxistipps und Checklisten für die Medienbeobachtung in Social Media. Die Fokusgruppe Social Media im BVDW hat nun im Sommer einen Nachfolger vorgestellt: Der Leitfaden „Social Media Monitoring in der Praxis“ fasst die Grundlagen zum Thema zusammen und bietet einige Tipps für die Anbieterauswahl sowie die Einordnung aktueller Trends im Monitoring. Vor allem aber zeigt er anhand verschiedener Cases aus unterschiedlichen Branchen die Vielseitigkeit des Arbeitsfeldes.

Wie viel sich im Bereich Monitoring seit 2011 verändert hat, zeigt bereits die Einführung des Leitfadens. In den Grundlagen geht die Fokusgruppe Social Media im BVDW nämlich nun auf die so wichtige Unterscheidung zwischen Social Media Monitoring und Social Media Analytics bzw. Web Analytics ein. Denn insbesondere bei der Tool-Auswahl ist diese Unterscheidung ja elementar. Lesenswert sind auch die Ausführung zur Erwartung und Aufwand für das Monitoring, denn hier schafft es der BVDW, die oft übertriebenen Erwartungen an das Monitoring zu relativieren. Denn zwischen den Werbeversprechen vieler Anbieter und der Monitoring-Wirklichkeit gibt es auch 2017 noch eine Lücke: “Wir werden auf diesem Weg nie erfahren, was Konsumenten denken. Das Tool erlaubt uns lediglich, mitzulesen, was die Konsumenten schreiben”, so der BVDW.

Vom Bäcker bis zur Airline: Die Praxisbeispiele im BVDW Social Media Monitoring Leitfaden

15 Praxisbeispiele stellt der BVDW im Leitfaden vor. Vom Umfang her nehmen sie mehr als die Hälfte des Leitfadens ein. Unterteilt sind nach unterschiedlichen Arbeitsfeldern. Abgedeckt werden dabei die folgenden Bereiche:

  • Marketing und Vertrieb
  • Unternehmenskommunikation und PR
  • Human Resources
  • Innovation, Forschung und Entwicklung
  • Produktmanagement
  • Kundenbetreuung
  • Agenturen und Dienstleister

Die Praxisbeispiele sind übersichtlich aufgebaut. Zunächst erfolgt eine kurze Beschreibung der Herausforderung, danach eine mögliche Lösung und die Ergebnisse der Umsetzung. Die Praxisbeispiele kommen z. B. von der Bimbo-Gruppe (einem internationalen Backwarenhersteller), British Airways, aber auch aus der Modeindustrie oder dem Bildungsbereich. Vorgestellt werden Sie vor allem von Anke Grünhaupt (Talkwalker), Susanne Ullrich (Brandwatch) und Melanie Arens (KANTAR TNS).

Die Praxisbeispiele des Social Media Monitoring Leitfadens zeigen dabei insbesondere, wie stark sich die Branche in den letzten Jahren weiterentwickelt hat. Susanne Ullrich, stellvertretende Vorsitzende der Fokusgruppe Social Media im BVDW und Marketing Director DACH / FR bei Brandwatch, sagt dazu:

Als sich der BVDW 2011 erstmals mit Social Media Monitoring in einer Publikation auseinandergesetzt hat, mussten wir viel Grundlagenarbeit leisten. Der inzwischen immens hohe Professionalisierungsgrad ermöglicht uns heute, viel tiefer in die Materie einzusteigen und vor allem anhand der Praxis Cases aus unterschiedlichen Unternehmensbereichen Nutzen und Notwendigkeit eines strategisch aufgesetzten Monitorings aufzuzeigen.

Dabei sind die Praxisbeispiele für Monitoring-Neulinge, die sich zunächst einmal orientieren möchten, ebenso lesenswert wie für erfahrene Monitoring-Nutzer, die hier weitere Impulse erhalten.

Tipps zur Tool-Auswahl und Trends im BVDW Social Media Monitoring Leitfaden

Neben den Praxisbeispielen gibt der BVDW Social Media Monitoring Leitfaden auch dem Vorgehen bei der Suche und Auswahl des passenden Anbieters. Hier helfen insbesondere die Entscheidungshilfe für den Auswahlprozess auf strategischer Ebene als übersichtliches Schaubild und der umfangreiche Kriterienkatalog, der zumindest die wichtigsten Auswahlkriterien zusammenfasst und erklärt. Auch ein Beispiel für eine Kriteriengewichtung stellt der BVDW dar und vermittelt damit guten Eindruck von der Komplexität des Auswahlverfahrens.

Zum Abschluss des Leitfadens wagt der BVDW noch einen Ausblick auf die Trends im Social Media Monitoring und identifiziert hier vor allem die folgenden vier:

  • Bildanalyse (auch Bewegtbild)
  • Predictive Analytics
  • Data Intelligence als Weiterentwicklung der Social-Media- und Webanalyse
  • Aufbrechen von Datensilos, um Monitoring-Daten nicht getrennt zu beobachten

Fazit zum BVDW Social Media Monitoring Leitfaden

Das Update zum Thema Social Media Monitoring hat lange auf sich warten lassen – aber das Warten war es durchaus wert. Der neue Leitfaden überzeugt vor allem durch seine Praxisnähe und zeigt, wo wir im Bereich Monitoring heute stehen. Damit ist er auch ein übersichtliches Nachschlagewerk und gehört zur Pflichtlektüre für Social Media Experten ebenso wie Marketing- und PR-Verantwortliche. Unbedingt lesen!

Der Leitfaden „Social Media Monitoring in der Praxis“ steht kostenfrei als Download auf der BVDW-Website zur Verfügung und findet sich jetzt auch bei unseren Lese-Tipps.

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Rückblick dmexco 2017: 4 Trends und die Ticketfrage http://www.monitoringmatcher.de/2017/09/rueckblick-dmexco-2017-4-trends-ticketfrage/ http://www.monitoringmatcher.de/2017/09/rueckblick-dmexco-2017-4-trends-ticketfrage/#respond Thu, 21 Sep 2017 09:04:07 +0000 http://www.monitoringmatcher.de/?p=1604793 Zwei Dinge waren wie immer, wie der Rückblick dmexco 2017 zeigt: Es wurden wieder mehr Aussteller als im Vorjahr vermeldet (1.100 in diesem jahr). Und die Bereiche für den Konferenzteil waren wieder völlig überlaufen. Wir haben außerdem vor Ort 4 … Weiterlesen →

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Rückblick dmexco 2017 conference programmZwei Dinge waren wie immer, wie der Rückblick dmexco 2017 zeigt: Es wurden wieder mehr Aussteller als im Vorjahr vermeldet (1.100 in diesem jahr). Und die Bereiche für den Konferenzteil waren wieder völlig überlaufen. Wir haben außerdem vor Ort 4 Trendthemen identifiziert (Bilderkennung, Datenschutz, Review-Monitoring und Command Center) und uns auch die Ticketfrage angesehen, sprich: Wieviele Besucher waren es am Ende?

Rückblick dmexco 2017: 4 Trends

Bilderkennung

Mittlerweile haben ja drei Akteure aus dem DACH- bzw. EU-Raum Bilderkennung im Angebot – und die Möglichkeiten sind dabei weiterhin beeindruckend. Zum Teil ist dieses Feature aktuell bereits in den etwas größeren Paketen enthalten. Im Gespräch mit den Anbietern zeigt sich dabei, dass die Möglichkeiten durch die Kunden mit Interesse aufgenommen werden. Gerade größere Marken nutzen dabei die Möglichkeiten, die theoretische Reichweite ihres Logos bzw. ihrer Produkte zu ermitteln – besonders natürlich im Bereich (Sport-) Sponsoring, aber auch an anderer Stelle. Ein weiterer spannender Aspekt (nicht nur für Luxusmarken) ist dabei das Thema “brand association”, d.h. welche Marken werden zusammen mit den eigenen Marken abgebildet. Eine oft ungelöste Frage ist aber der Aspekt, wie mit den so oft zusätzlich entstehenden Treffern umgegangen werden soll. Denn oft reichen die Ressourcen schon für eine Prüfung der rein textlichen Treffer kaum aus. Insofern dominiert an vielen Stellen noch die Neugier am neuen Feature, während die Integration in die internen Prozesse zumindest teilweise eher zögerlich anläuft. Es ist aber davon auszugehen, das wir zunehmend Anwendungen und konkrete Cases im Bereich Bilderkennung sehen werden, da sich immer mehr Kunden auch aktiv mit dem Thema beschäftigen.

Review-Monitoring

Während die Datenabdeckung gerade bei Facebook, Instagram und Twitter quasi beim möglichen Maximum angekommen ist, bekommt das Thema Review-Monitoring, also das Erfassen von Bewertungen von Produkten und Dienstleistungen, gerade erst richtig Schwung. Denn angesichts der nicht gerade optimalen Aussichten speziell für Twitter dürfte absehbar die Relevanz der Reviews spürbar ansteigen, da ansonsten immer weniger Quellen für Kundenmeinungen zur Verfügung stehen. Gut 2 Jahre nach der Übernahme des Kölner Anbieters Infospeed durch VICO Research ist passenderweise auch die Integration der Infospeed-Technologie ins Tool abgeschlossen – und wurde auf der dmexco erstmals öffentlich vorgestellt (mehr dazu demnächst auch hier im MonitoringMatcher).

Datenschutz / EDSGV bzw. DSGVO

Wohl am meisten diskutiert war in den persönlichen Gesprächen das Thema Datenschutz bzw. die am 25. Mai 2018 verbindlich geltende Europäische Datenschutzgrundverordnung. Derzeit ist zwar auch im Toolbereich noch nicht konkret absehbar, welche Auswirkungen diese Verordnung haben wird. Allgemein wird aber davon ausgegangen, dass es den ohnehin schon komplizierten und oft auch problematischen Datenschutz-Bereich und möglicherweise eben auch die Erhebung, Speicherung und Speicherung von Social Media-Daten zusätzlich erschweren wird. Für eine erste Orientierung sei die im Juli bei t3n gestartete Beitragsreihe von Thomas Schwenke empfohlen.

Dashboards & Command Center

Das Thema Command Center bleibt weiter aktuell. So waren nicht nur auf immer mehr Ständen Dashboards mit Datenvisualisierungen zu sehen, sondern mit Talkwalker hat nun auch ein weiterer Monitoring-Anbieter ein Command Center im Portfolio. Hierbei können alle Daten und Graphen aus dem Tool auch im Rahmen eines relativ detaillierten Rasters als “Command Center zur Verfügung gestellt werden (mehr dazu demnächst auch hier im MonitoringMatcher).

Kostenpflichtige Tickets und die Besucherzahlen

Das wohl größte Rätsel vorab war aber die Frage, wieviele Besucher die dmexco 2017 haben würde. Denn angesichts der Entscheidung, die Tickets direkt vom ersten Tag an kostenpflichtig zu machen, war von vielen Menschen zu hören, dass sie in diesem Jahr nicht kommen würden. Eine Wiederholung der Besucherzahlen von 2016 (oder gar eine Steigerung der etwa 50.000 Besucher) war schnell vom Tisch. Und als dann noch kurz nach dem Beginn der eigentlich geplanten zweiten Preisstufe von EUR 199 doch ein EUR 99 Flatrate-Preis verkündet wurde, nahmen die Befürchtungen (halb) leerer Hallen eher noch zu. Durchaus überraschend war dann die Bekanntgabe der Organisatoren um Frank Schneider bei der offiziellen Pressekonferenz zum Start der dmexco 2017. Denn dort erwartete man 35 bis 40.000 Besucher – kein neuer Rekord, aber auch kein völliger Absturz. Und am Ende waren es dann offizielle 40.700 Besucher.

Dabei wurde bis zum Schluß die Regelung praktiziert, dass jedes Ticket kostet. Über die in der Stand-Buchung enthaltenen Ausstellertickets hinaus wurden dabei zunächst auch für jedes weitere Ticket EUR 99 abgerechnet, egal ob Aussteller oder Kunde / Besucher. Allerdings wurde irgendwann die Möglichkeit eingeräumt, derartige Tickets in rabattierten Kontingenten einzukaufen. Wie zu hören war, sanken so die Preise immerhin irgendwann auf EUR 25 pro Ticket

Insgesamt zeigten sich die Aussteller verhalten zufrieden, so zumindest die Rückmeldungen vom Großteil der in unserer Übersicht gelisteten Anbieter zur dmexco 2017, vor allem mit Fokus auf Social Media Monitoring. Viele vorab ausgemachte Termine sorgten für eine hohe Auslastung der Kollegen vor Ort. Allerdings scheint auf den ersten Blick die “Laufkundschaft” zurückgegangen zu sein (wie z.B. Linkfluence berichtet). Und so erfreulich es ist, dass die schon von der CeBIT bekannten “Beutelratten”, die vor allem auf die Tüten und die kleinen Gadgets und Werbegeschenke aus sind, kaum (mehr) zu finden waren: Die spontanen Besucher dürften neben der Pflege der bestehenden Kontakte der zweite große Grund sein, Aussteller auf einer Messe zu werden.

Rückblick dmexco 2017: Fazit & Ausblick

Die Messe wächst und wächst – in jedem Fall in Sachen Aussteller und auch in Sachen Relevanz führt an der dmexco kaum noch ein Weg vorbei, auch aus europäischer und insgesamt internationaler Sicht. Interessanterweise ist dabei die Zahl der Aussteller aus “unserem” Themengebiet weiter gleichgeblieben (ca. jeweils 30-40 nach unserer Zählung seit 2014), während die Zahl der Aussteller insgesamt Jahr für Jahr stetig wächst. Die kostenpflichtigen Tickets haben die Besucherzahl zwar etwas gedämpft und nicht zuletzt auch neue Besucherrekorde verhindert. Das Konzept eines wirtschaftlichen Filters könnte aber aufgegangen sein. Genaueres wird man vermutlich im Stillen in den nächsten Wochen und Monaten hören. Und spätestens Anfang 2018 wird sich zeigen, wie die Aussteller die neue Situation bewerten und auch wie nachtragend die Aussteller gegenüber der dmexco sind. Denn zumindest eins scheint sicher zu sein: Viele, wenn nicht möglicherweise sogar alle Aussteller haben von der neuen Preispolitik erst aus der Presse erfahren. Und die Begeisterung über diese Kommunikationspolitik hielt sich naturgemäß in Grenzen…

Weitere Berichte und Artikel zur dmexco 2017

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http://www.monitoringmatcher.de/2017/09/rueckblick-dmexco-2017-4-trends-ticketfrage/feed/ 0
dmexco 2017 mit der Monitoringbrille http://www.monitoringmatcher.de/2017/07/dmexco-2017-mit-der-monitoringbrille/ http://www.monitoringmatcher.de/2017/07/dmexco-2017-mit-der-monitoringbrille/#comments Wed, 12 Jul 2017 06:17:35 +0000 http://www.monitoringmatcher.de/?p=1604732 Mittlerweile im neunten Jahr findet in Köln die wichtigste deutsche und mittlerweile auch europäische Messe im Bereich Online-Marketing statt: Die dmexco versammelt dabei auch vom 13.-14. September 2017 wieder viele Anbieter aus “unseren” Themen und kommt dieses Jahr an einen … Weiterlesen →

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Logo der dmexco 2017Mittlerweile im neunten Jahr findet in Köln die wichtigste deutsche und mittlerweile auch europäische Messe im Bereich Online-Marketing statt: Die dmexco versammelt dabei auch vom 13.-14. September 2017 wieder viele Anbieter aus “unseren” Themen und kommt dieses Jahr an einen möglicherweise kritischen Punkt. Denn die Tickets werden diesmal nicht mehr kostenlos sein, auch nicht für die Frühbucher. Wir haben in jedem Fall wieder aus den aktuell knapp 700 Ausstellern eine Liste aus derzeit 34 Firmen & Toolanbietern rund um das Thema “digitales Monitoring” zusammengestellt. Wenn noch Daten bzw. Anbieter fehlen, ergänzen wir gerne die Liste – einfach per Kontaktformular Bescheid sagen.

Nur noch kostenpflichtige Tickets für die dmexco 2017

Ob die niedrigere Ausstellerzahl als im Vorjahr (knapp 1000) auch mit dem Ticketthema zu tun haben, oder einfach an noch nicht eingepflegten Daten liegt, wird sich zeigen. In jedem Fall steht zu vermuten, dass in diesem Jahr der Besucherrekord (etwa 50 Tsd.) aus dem Vorjahr nicht eingestellt wird. Denn wie im Mai bekanntgegeben wurde, wird das Ticket für die dmexco 2017 in jedem Fall Geld kosten (ab EUR 99). Das ist eine Abkehr von der bisherigen Praxis, die Tickets kostenlos an die Besucher abzugeben. Im Vorjahr gab es zumindest noch für Frühbucher das Ticket kostenlos, um dann nach einigen Wochen Tickets nur noch gegen Entgelt abzugeben. Damals war die landläufige Vermutung, dass durch diese Maßnahme eine bessere Planung für die Besucherzahlen ermöglicht werden sollte. Der Hintergrund der neuen Regelung ist jedoch derzeit noch nicht wirklich klar – ebenso wie die Konsequenzen. Und ob die Aussteller das auch auf Dauer mitgehen, bleibt abzuwarten – die Begeisterung über diesen Schritt und auch über die kurzfristige Info war eher überschaubar, wie zumindest von einigen Ausstellern hinter vorgehaltener Hand zu hören war.

In jedem Fall gilt: Die Tickets gibt es in genau 5 Tagen ab dem 17. Juli auf der Tickets-Seite. Und wer hingehen, aber nicht noch mehr ausgeben möchte, sollte sein Ticket bis zum 21. August kaufen. Danach kostet es dann nämlich EUR 199 und wird später auch noch auf bis zu EUR 399 steigen.

Anbieter-Liste dmexco 2017

Die Liste der Firmen & Tool-Anbieter (rund um digitales Monitoring) zur diesjährigen dmexco2017 wurde zuletzt aktualisiert am 14. September 2017 7:55.
FirmaHalleStandMonitoringAnalyticsPublishingEngagementWeb AnalyticsLink
Adobe6A011 – B016MonitoringAnalyticsPublishingEngagement
AT Internet6A031Web Analytics
BIG Social Media9C029PublishingEngagementMeet?
Brandwatch8A030MonitoringAnalyticsMeet?
comscore8E049Web Analytics
Digimind7E012bMonitoring
dirico / 247grad7B027MonitoringAnalyticsPublishingEngagement
Echobot9B028MonitoringMeet?
econda7C039Web AnalyticsMeet?
etracker7C051Web Analytics
Facelift6C068MonitoringAnalyticsPublishingEngagementMeet?
Falcon.io9C033aMonitoringAnalyticsPublishingEngagement
GfK8A011Web Analytics
Hootsuite6E064MonitoringPublishingEngagementMeet?
HubSpot7B063MonitoringAnalyticsPublishingMeet?
iAdvize7E049EngagementMeet?
IBM Deutschland8B011 – C010MonitoringAnalyticsMeet?
InfluencerDB9C039Analytics
Influry9D022Analytics
IVW8B069Web Analytics
Linkfluence7E042aMonitoringAnalyticsMeet?
Lithium7E029AnalyticsPublishingEngagement
Oracle8D031MonitoringAnalyticsPublishingEngagementMeet?
Piwik Pro9B020Web AnalyticsMeet?
quintly7A020AnalyticsMeet?
Salesforce.com / Marketing Cloud6C011 – D010MonitoringAnalyticsPublishingEngagementMeet?
SimilarWeb7B036Web Analytics
SocialHub7A056MonitoringAnalyticsPublishingEngagementMeet?
Sprinklr6D069MonitoringAnalyticsPublishingEngagement
Talkwalker7E024MonitoringAnalyticsMeet?
Ubermetrics9C030MonitoringAnalyticsMeet?
VICO8B071MonitoringAnalytics
Webdata Solutions9D030Monitoring
Webtrekk8C011 – D018Web AnalyticsMeet?

Ich werde übrigens auch beide Tage vor Ort sein. Und für einen gemeinsamen Kaffee ist ja immer Zeit… 😉

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